AKW-Kühlwasserkrise

 

lb. Guido, meine Antwort wurde ein bisschen lang & auch du brauchst sie über die nächsten zwei Absätze hinaus nicht zu lesen, denn der "Rest" ist eher aus dem Hobby, mir meine Gedanken zu prüfen & zu sortieren.

Die Antwort lautet:
1. Nein, es "kann" nicht, denn es gibt kein kühlwasserloses Atomkraftwerk am Netz, wie es auch keine wasserlose Kohleverstromung gibt. Anders nur reine Gaskraftwerke mit allerdings ebenfalls niedrigem Wirkungsgrad.

2. Geforscht & experimentiert wird zwar, aber Luftkühlung. Salzschmelzreaktoren etc. bleiben kommerziell mindestens auf Jahrzehnte Luftschlösser & auch jede alternative Kühlung bliebe "Energieschleuder".

Bis hier war die zumutbare Antwortlänge <3

Letzteres gilt ebenfalls für die "Permanently Shadowed Regions" des Mondes, über die nachgedacht wird, denn gegen Kälte lässt sich bislang leichter schützen als gegen Hitze, aber doch recht fern vom Wirtschaftsstandort Deutschland.

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Vor allem jedoch haben wir ja längst funktionierende & vglw. deutlich infrastruktur-unkritischere Alternativen. denn die #Wetterenergie-Nutzung mit einer an allen >>vorhandenen<< Stromanschlüssen inkludierenden #Speicherstrategie lässt sich mühelos & sofort rentabel hochskalieren.

Leider kennen viele den Unterschied von Rentabilität und Amortisation nicht.

Beides entscheidet zwar über den wirtschaftlichen Erfolg, aber war bspw. mir und erst recht nicht der Forschung zwingende Voraussetzung für das Befassen, denn für alle Technikwissenschaften darf & muss genügen, dass sie a) nicht zu viel kostet, aber b) Zuversicht auf nutzliche Wissenserlangung rechtfertigt.

Insofern bleibe ich bspw. betreffs "Entsorgung" von Atommüll & verniedlichtem "Restrisiko" mehr als bloß skeptisch & forderte deshalb den #Atomausstieg. 

Aber auch betreffs der superteuren Kernfusionsexperimente wurde ich zunehmend ablehnender, indes bleibend aufgeschlossener der theoretischen Fusionsforschung, allerdings mit anderer Zielvorgabe, denn hyperkomplexe Technologie, monopolistische, zentralistische & superkritische Infrastruktur darf nicht das Wunschergebnis sein.

Die von Lobbyisten so oft nur behauptete #Technologieoffenheit kann volkswirtschaftlich nicht erfolgreich sein, wenn die #Entscheidung für das Sinnvollste zu sehr auf der Strecke bleibt.

Vorerst gilt >> Allein in Kombi von Wetterenergie & Speichern mit wachsenden & stetigeren Überschüssen kann dann auch hierzulande die zukunftsträchtige Wasserstoffwirtschaft rentabel werden,

Das vermag keine radioaktiv oder fossil basiert thermische Stromerzeugung.
Schon erst recht nicht im weltweiten Wettbewerb um Öl, Gas, Kohle und Uran, eingedenk sich erschwerender Förderung und unsicherer Lieferketten .

Anders auf Island & vielerorts mit den größeren geothermischen Möglichkeiten, .

Künftig gemehrt durch Nutzung von Meeresenergie, womöglich auch Biotechnologie usw.

Markus S. Rabanus 2026082

Dein Einwand gegen meine Reservekraftwerksforderung ist betriebs- & volkswirtschaftlich insoweit zutreffend, dass überhaupt jede Reserve & Risikovorsorge im Ausbleiben des Einsatzerfordernisses nur teure & unrentable Angelegenheit darstellt. 

Vernünftigerweise leistet sich unser Land solche Reserven & das auch mit subventionierten #Reservekraftwerken, die nur in solchen Strommangelphasen hochgefahren werden dürfen, die von im Markt aktiven Kraftwerken nicht gestemmt werden können, was allerdings nur passieren kann, wenn es zu Fehlplanung der Kraftwerkswartung oder zu Störfällen kommt.

Diese Reservekraftwerke dürfen also nicht nicht zu markteingreifenden Zwecken genutzt werden, sind "unwirtschaftlich, aber wichtig".

Für die im Strommarkt beteiligten Kraftwerke stimmt dein Einwand betriebswirtschaftlich insoweit, dass sie rentabler sind, je mehr Volllaststunden sie verkaufen können.

Wettbewerb Deine betriebswirtschaftlich richtig, wenn radioaktiv oder fossil

 

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