ExtremismusHochkonjunktur
Wolfram A., wir erleben insgesamt eine Hochkonjunktur reaktionärer Tendenzen, wie es sich bspw. im AfD-Erstarken zeigt, mit dem pervertierenden Christentum des US-Trumpismus, auch im Judentum, Hinduismus, Buddhismus, dem Autoritarismus & schaukelt sich gegenseitig & global auf, je mehr wir undifferenziert reagieren & die gemeinsamen Werte den gemeinsamen Unwerten nachstellen. - Was tragen wir bei.
Markus S. Rabanus20260728
Dieter schrieb: "Wie viele Anschläge
müssen wir noch erleiden, bis auch der letzte gemerkt hat, dass der Islam ??
NICHT mit unserer westlichen Kultur kompatibel ist! ??
Ich frage für einen Freund - er ist ein Ungläubiger."
lb. Dieter, dann sage deinem Freund folgendes >> die faktische "Kompatibilität unserer westlichen Kultur" sollte weder im Positiven noch im Negativen unterschätzt werden, denn immerhin waren Hexenverbrennung, Sklaverei, Judenverfolgung inkl. Shoa "kompatibel" & heute ein Höcke mit 27% in Umfragen.
Mit dem Islam meiner muslimischen Freunde habe ich weltanschaulich die gleichen Kompatibilitätsprobleme wie mit dem Christentum meiner Herkunft. Desgleichen mit Judentum, Hinduismus, Buddhismus usw. - Der Mensch ist geistig, folglich auch politisch äußerst kompatibel, oft im Falschen, oft im Richtigen.
Markus S. Rabanus20260729
unfertig >>
lieber Dieter, mit deiner abschließenden Frage sei angefangen, warum die Menschheit Religionen hervorbrachte, die du sogleich so beantwortest, dass die Menschheit mit den eigenen Endlichkeiten nicht klarkam. - Ja, das sehe ich auch so. Und das wird wahrscheinlich für große Teile der Menschheit immer so bleiben. Zugleich wurden & werden Religionen verdrängt & verschwinden. sobald politisch zu sehr geschwächt.
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lb. Dieter, es lässt sich mehr differenzieren, denn ich sehe unseren Gastgeber Polenz den Islam respektierend & genau darin übe ich mich ebenfalls - im Wissen des Trennenden, denn ich bin ja Atheist, aber auch im Wissen & Praktizieren gemeinsamer Werte.
Das Trennende bzw. die Unterschiede können das Miteinander erschweren, rechtfertigen aber nicht immer ein Gegeneinander, sondern verpflichten häufig auf ein Nebeneinander. - Das ist mir mit allen Menschen so.
Moralische Verfehlungen, Extremismus, Übergriffigkeit - da ist die Grenze der Toleranz überschritten & folglich angebracht das Gegeneinander, sofern sich nicht aus dem Weg gegangen werden kann - oder man sich nicht aus dem Weg gehen sollte, weil es dann andere träfe.
"Islam hofieren" - hmm, ich lade Muslime zu mir ein, auch richtige Freunde, die ich nicht nur "respektiere", sondern "hofiere". Entscheidend ist >> ich heuchle nicht, übe mich in Rücksichtnahme hinsichtlich des Empfängerhorizontes & bin präzise, wenn es um Recht & Ideologien geht.
Kurzum >> ich "hofiere" Muslime, wie ich auch Andersreligiöse "hofiere", wenn mehr verbindet als bloßer Respekt.
Und alle "Hofierten" bringen ihre Ideologien mit, die also "mithofiert" werden & ich bilde mir nicht ein, dass sie ohne kommen könnten, denn das kann auch ich nicht (Demenzfälle unberücksichtigt).
Eine Hitliste, welche der Weltreligionen mir die Netteste oder Böseste ist, versuche ich mir zu verkneifen, denn Gräueltaten begehen sie alle, wie auch die weltliche Ideologien & näher besehen aus eher hordistischen Gründen; derweil Religion/Ideologie nahezu ausschließlich Mimikry.
Uns mag der Buddhismus sanfter scheinen, aber für die massakrierten Muslime (Rohingya) in Myanmar war er es nicht.
Alles Menschen >> können zu Tätern, Opfern werden oder beides, besser
nichts von beidem, doch leider ohne jeglich' Garantie. Wir können nur üben,
drängen & wenn es hilft, dann auch erzwingen, dass die universellen
Menschenrechte $ das Völkerrecht die Verbrechen & Leiden mindert. Auf
welche Weise es organisatorisch zu fördrn ist, fehlt es nicht an
Vorschlägen.
Ergänzend zum Thema "Islam hofieren" >> Das islamistische
Taliban-Regime gehört neben dem personenkultistischen Nordkorea und einigen
anderen zu den verbrecherischsten Diktaturen der heutigen Zeit,
Wenn es aber den Unterdrückten & Leidenden dort helfen könnte, dann
dürftt den Despoten der Rote Teppich ausgerollt werden, um zu verhandeln. -
Solches "Hofiieren" wäre kein Heucheln, sondern Diplomatie und
"Protokoll", denn niemand geht über ein Nagelbrett, wenn er nicht
muss & strenges Verhaneln kann trotzdem sein.
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@Johannes M.s, vorhin strahlte das ZDF eine
Afghanistan-Reportage von Katrin Eigendorf aus.
Wären wir beide dort geboren & aufgewachsen, könnte es sein, dass wir
Unterdrücker oder Unterdrückte wären.
Wenn in Deutschland geboren, Dank Schicksal/Zufall, dann wäre daraus nur dann
#Wahres_Recht. wenn solches unverdientes Glück allen Menschen zustünde.
Wer Menschenrechte (Fluchtrechte) nur sich zugesteht, wäre auf Abweg.
Das ist jetzt kein Plädoyer für "unkontrollierte Zuwanderung", denn wir können durchaus strenger reglementieren, aber wenn Millionen vor Kriegen flüchten - nicht nur zu uns & wir nicht hinreichend für Geordnetes vorbereitet waren, dann war Merkels Entscheidung trotzdem richtig & rechtens übrigens ebenfalls, denn #Nothilfe ist immer allem Verfahrensrecht übergeordnetes Gebot - zwar im Rahmen der Zumutbarkeit (Leistungsfähigkeit), aber dafür taugt nicht jeder als Maßstab & Egoisten schon gar nicht.
All diejenigen, die Merkel "Rechtsbruch" vorwarfen, waren entweder Dummköpfe oder Leugner (wie ein Ex-BVerfG-Richter), dass die Menschenrechte höher angesiedelt sind als jedes Verfahrensrecht, zumal kein Verfahrensrecht alle Entwicklungen voraussehen kann.
Viele wollen die Afghanen abgeschoben sehen.
Gäbe es einen Volksentscheid des Inhalts "Mönikes, Rabanus & Ali Amir
nach Afghanistan abschieben", wäre es nichtig, denn so wichtig die
Demokratie ist, hat die Mehrheit jeder Minderheit nur zuzumuten, was sie sich
selbst zumuten würde & die Menschenrechte wahrt.
Desgleichen ist das Völkerecht der nationalen Demokratie übergeordnet, denn dazu sind wir nicht nur
gemäß Grundgesetz, sondern vor allem gemäß UNO-Charta verpflichtet.
Also das gebe ich mal zu bedenken.
Markus S. Rabanus 20260730