Kleinfaschismus

Gemessen daran, was der Nationalsozialismus war, sind die heutigen Gewalttaten von Rechtsextremisten allenfalls "Kleinfaschismus".

Aber weil die älteren Generationen so oft damit herausgeredet wurden, dass der Widerstand gegen das NS-Regime so lebensgefährlich gewesen sei oder auch war, darum kann sich heute NIEMAND mehr damit rausreden, nichts gegen den Rechtsextremismus zu tun, denn heute steht uns der Staat in der verfassungsmäßigen Pflicht, gegen den Rechtsextremismus zu helfen, sobald das über bloßes Argumentieren hinaus erforderlich ist. >> Antifaschistische Grundordnung

Wer den Staat aus solcher Verantwortung entlässt, soll sich über "den Staat" nicht beschweren.

Für den Umgang mit Rechtsextremisten gilt, 
was für den Umgang mit allen Kriminellen gilt:

Wer sich einschüchtern lässt oder kuscht, um sich dadurch "Schwierigkeiten zu vermeiden", der funktioniert nach ihrem System und darf sich nicht wundern, wenn es dann irgendwann zuschnappt.

Wer ausweichen muss, soll ausweichen, aber wer danach solchen Leuten die Strafanzeige erspart, macht sich an Verbrechen gegen andere mitschuldig.

Die ANGST ist für Untätigkeit keine Ausrede, denn wer wirklich ANGST hat, würde überlegen, was GEGEN die Angstmacher zu tun ist.
Darum ist die Angst als Ausrede
"DAMALS" wie heute entweder Dummheit oder kalkulierte Gleichgültigkeit, dass "nur" andere treffen werde.

Was jeder tun kann, tun soll - in einem Rechtsstaat: Gegen Kriminelle Strafanzeige erstatten, "und wenn das nichts nützt", dann die Parteien im Ort ansprechen, "und wenn das nichts nützt", dann die Presse einschalten, "und wenn das nichts nützt" - dann wurde es meist gar nicht probiert oder liegt daran, dass es zu viele nicht tun, womit deshalb begonnen werden muss

-sven-200805     Diskussion   

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