FORDERUNG >> Dynamische Einspeisevergütung für Speicherenergie

Eingespeister Strom wird vergütet - zu konstanten Tarifen.

Vorteil konstanter Einspeisetarife ist die Erleichterung der Rentabilitätsrechnung.

Nachteil konstanter Einspeisetarife ist, dass sie den Schwankungen aus Stromproduktion und Verbrauch nicht entsprechen, folglich die Differenz von Angebot und Nachfrage vergrößern, denn zwischengespeicherte Energie ist für die Einspeisenden teurer als die direkte Einspeisung aus Solar- und Windenergie >> a) zusätzliche Technikkosten, b) Speicherverluste & lohnt also die Zwischenspeicherung nicht. solange die Einspeisetarife nicht wenigstens wahlweise dynamisiert werden.

Wären die Einspeisetarife marktdynamisch, würde sich das Speichern mehr lohnen, um in Hochpreisphasen verstärkt einzuspeisen. 

Heute (8.7.2024) waren unsere Akkus schon um 11 Uhr vormittags voll. Der Füllstand genügt für mehrere Tage, in denen weitere Überschüsse anfallen werden, also zu einem großen Teil  gut & gerne in den Abendstrunden eingespeist werden könnten, denn für die Abendstunden sind der Strombörse ein großes Stromdefizit prognostiziert, wodurch fossile Kraftwerke hochgefahren werden müssen  und den Börsenstrompreis auf die enorme Höhe von 257,35 € pro MWh schnelle lässt. 

Der Beitrag aus unserem Vielparteien-Haus wäre bescheiden, aber je mehr es tun, desto größer wäre der Effekt & die Strompreiskurve nicht nur flacher, sondern auch ausgeglichener.  

Markus S. Rabanus  2024-07-08 textgleich >> Dynamische Einspeisetarife

Link zur Diagramm-Quelle >> www.energy-charts.info 



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