LebensmittelabfallGesetz .de
Gesetzentwurf zur öffentlichen Diskussion
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In der Bundesrepublik Deutschland landen unnötig große Mengen der (zumeist subventionierten) produzierten und importierten Lebensmittel im Müll.

So oft dieses Thema durch alle Talkshows tourt, ist die Empörung zwar selbstverständlich, aber nichts passiert.

Eigentlich kann sich uns niemand guten Gewissens als "christlich", "sozial" oder "grün" zur Wahl stellen, solange nicht für Gesetze gesorgt ist, die diesem Verbrechen an Mensch und Natur ein Ende setzen.

Zumindest den Groß- und Einzelhandel mit Lebensmitteln betreffend wäre das Gesetz einfach zu machen und könnte lauten: 

(1) Abgepackte Lebensmittel, deren Haltbarkeitsdatum erreicht ist, dürfen nur in den Abfall, wenn sie zuvor mindestens einen Tag lang deutlich gekennzeichnet als "kostenlos" angeboten wurden.

(2) Unverpackte Frischwaren sind vor dem Wegwerfen mindestens 5 Stunden lang im Ladengeschäft als "kostenlos" deutlich zu kennzeichnen und gut auffindbar anzubieten..

(3) Zuwiderhandlungen können mit Bußgeldern bis zur Höhe des Tagesumsatzes geahndet werden.

(4) Im Wiederholungsfall ist der Filiale oder dem Gesamtbetrieb die Gewerbeerlaubnis zu entziehen. 

(5) Geschenkte Lebensmittel dürfen vom Beschenkten nicht verkauft, allenfalls gegen andere geschenkte Lebensmittel getauscht werden.

(6) Zuwiderhandlungen werden sowohl auf Seiten des unrechtmäßigen Verkäufers als auch des unrechtmäßigen Erwerbers mit bis zu fünf Tagen Haft bestraft.


Gewiss lässt sich Gesetz intelligenter gestalten, aber das sei der politischen Diskussion mit Bürgerbeteiligung überlassen. 

In Betracht käme beispielsweise, dass die kostenlose Lebensmittelabgabe nur an einen Personenkreis erfolgen soll, deren Bedürftigkeit amtlich festgestellt wurde. 
Obdachlosen-Tafeln, Asylbewerberheime und Menschen, die ihr Leben aus der "Grundsicherung" bezahlen, könnten durch solch Gesetz entlastet werden.
Es ist auch nicht einzusehen, wozu wir die Lebensmittelproduktion und den Handel mit Milliarden subventionieren und mit niedrigerem Umsatzsteuersatz privilegieren, wenn so viele Lebensmittel anschließend im Müll landen.

Was wären die Nebenfolgen solch Gesetzes? 

Vermutlich würden die Supermärkte weniger große Menge bestellen, wodurch dann öfter vorkommen kann, dass Frischwaren wie Brot, Gemüse, Aufschnitt und Fleisch eher mal wieder "ausverkauft" wären, aber das sollte uns nicht so schlimm sein wie dieser Irrsinn massenhaft in den Abfall "entsorgter" Lebensmittel. 

Markus S. Rabanus  20150213    19.02.2015 

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Vorerst lautet die Web-Adresse >> www.dialoglexikon.de/lebensmittelabfallgesetz.htm 

Es wäre schön, wenn sich Parteien oder Politiker dieses Themas annehmen würden. 
Es wäre schön, .... :-) Es wäre vieles schöner, wenn nicht so viel gejammert, sondern mehr getan würde.

Gesetzliche Rahmenbedingungen u.a. >> http://de.wikipedia.org/wiki/Kreislaufwirtschaftsgesetz   

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