Speicherbedarf
@Frau Reiche, ich möchte jeden
Monat mindestens 5 GWh mehr Speicher installiert sehen.
Vorerst
geht es mit Speichern um Mehrung der Regelenergie aus Wetterenergien.
Sodann geht es um die Überbrückung von
Hellbrisen & Dunkelflauten. Je länger desto besser.
Schlussendlich braucht es große
Wetterenergieüberschüsse, um die Wasserstoffwirtschaft rentabel zu machen.
Markus S. Rabanus 20260512
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Wären die Speicher aus eigener Produktion &
subventioniert, um Rückstände aufzuholen,
dann wäre es ein langjähriges #Konjunkturprogramm & im besten Sinne des
Wortes #nachhaltig.
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14.6.2025
Interessant & wichtig wäre noch, wie viel steuerbare Speicherkapazität wir
gebraucht hätten, um negative Strompreise zu vermeiden und die Netze zu
entlasten. - Vielleicht in Zusammenarbeit mit RWTH-BatteryCharts.
Und vielen DANK für den Mai-Bericht ? Ich nutze die EnergyCharts täglich.
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23.6.2025
@leonhard.probst , da freue ich mich drauf! - Oh ja, die Markteffekte
(Stromexporte usw.) sind sehr komplex.
Deshalb im ersten Schritt vielleicht, wie sich das tägliche Lastprofil durch
wählbare Speichergrößen ändern würde.
Zu diesem Zweck & generell sinnvoll wäre vielleicht eine optionale
Umschaltung der 24-Stdn-StromAmpel auf ein stündliches MWh-SäulenDiagramm =
auch nicht leicht, ist mir bewusst.
LG aus Berlin
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12.05.2026
@Star F., "100 TWh"? So lange Dunkelflauten gibt es nicht &
etwas Wetterenergie kommt immer rein. Und mehr davon, je großräumiger
vernetzt, aber sämtliche Netze dürfen schwächer ausgelegt sein, wenn
dezentral mehr gespeichert wird.
Die Speicherkapazitäten werden sich nach realistischeren Szenarien entwickeln, denn niemand investiert in Unwirtschaftliches & je mehr genutzt, desto rentabler - wie eine Autofabrik.
Der "Kellerakku" ist nicht zu unterschätzen, wie der Blick auf
eine durchschnittliche Tageslastkurve zeigt.
Schon jedes kleine Mietshaus in Berlin mit 15 bis 20 Wohnungen hat einen
Stromanschluss, der für mindestens 500 kWh Akku taugt = 55.000 € inkl.
Ladetechnik & Wechselrichter = 15 qm Platzbedarf.
Hätten wir lastdynamische Netzgelte, wären solche Speicher sogar auch ohne
eigene PV rentabel mit besten Effekten für die Netzlastkurve, Redispatch u.v.m.
Kapazitätsbeispiel >> Für eine Lebensmittelfabrik im Bekanntenkreis
wäre mit 10 MWh Akku der Anfang zu machen. Der vorhandene Stromanschluss taugt
mindestens für 50 MWh auf eigenem Gelände, aber wir scheuen nicht nur den
bürokratische Aufwand. sondern der Vorstand hofft auf einen subventionierten
Industriestrompreis, gegen den jede eigene Investition dann eben doch "pure
Geldverschwendung" wäre.
Das stimmt, solange subventioniert wird. Überdies könnten Akkus auf Basis von
Natrium-Chemie noch billiger werden.
Ich würde trotzdem schon längst investieren plus Windkraft & Photovoltaik,
denn dass es billiger werden kann, verpasst bis dahin die Rentabilität &
war dann oft nicht "billiger".
Gesamtwirtschaftlich käme es darauf an, die starken Stromanschlüsse von
Großkesseln für das Speichern zu nutzen, um bspw. die trägen Kohlekraftwerke
schwarzstartfähig zu echten Reservekraftwerken zu machen.
Deren Akkus könnten Regelenergie lukrativ bedienen, was sich Subventionen für
die Reservekraftwerke gegenrechnen ließe.
Gesamtwirtschaftlich käme es darauf an, Windparks & Solarparks um Großspeicher zu ergänzen, um weniger abzuregeln.
Vieles Genannte hat längst Anfänge, nur eben sehr trödelig.
Ich bin Unternehmer, kein Wahrsager, aber wenn ich langfristig den
Speicherbedarf prognostizieren müsste, so scheinen mir deine "100
TWh" Speicher" für eine Industrienation, die noch viel elektrisieren
will, für durchaus denkbar.
Wahrscheinlicher dann jedoch nicht nur mit Akkus, sondern mit
Wasserstoffwirtschaft. Und die wird erst rentabel, wenn wir viel öfter &
kontinuierlicher hohe Wetterenergieüberschüsse erwirtschaften.
Abschließend >> Wir reden hier nicht mit Industriebossen & deshalb rede ich hier so gerne von "KellerAkkus", denn je mehr Kleines, desto Größeres wird auch daraus. Und ich bleibe eben ein "Kellerkind".
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@Star F., vollkommen klar ist, dass es vorläufig um Mehrung der Speicher zwecks #Regelenergie geht, denn was mir im Kleinen die schwankende Wetterenergie rentabel ausgleicht, ist auch im Großen machbar.
Je mehr Regelenergie, desto flacher nicht nur die Strompreiswogen, sondern auch flacher die Speichergewinne = gleicher Effekt wie in allen produktiven Sektoren = wirtschaftliche Normalität, an deren Grenzen es dann Subventionen für unrentable Vorsorge braucht. Auch das ist normal. Und ebenfalls mit Dynamik abflachend, je mehr Regelenergie & Eigenvorsorge gewinnflacher aufgebaut wird.
Um die Speicher-Hochskalierung zu beschleunigen, braucht es vor allen
lastdynamische Netzentgelte. Das wäre keine Subvention, sondern
marktwirtschaftlich geschuldetes Instrument.
Technisch sind lastdynamischen Netzentgelte kein Problem, denn abrechenbar mit
selbiger Technik #flexibler_Stromtarife.
Je kürzer getaktet (momentan alle 15 Minuten), desto besser für das Netz, aber
auch anspruchsvoller für kleinere Player = trotzdem m.E. "mühelos"
machbar.
Sinnvoll wäre zusätzlich & aus mehreren Gründen, die einheitliche #Strompreiszone nordsüdlich zu teilen.
Nicht besprochen haben wir jetzt die verschiedenen Netzebenen, aber es gilt für alle Ebenen nahezu Gleiches mit gegenseitig vorsorgungssichernden Effekten.
Kostspieliger wird die wünschenswerte Verfeinerung sein, möglichst jede
auch kleinere TrafoStation kommunikationsfähiger zu machen.