2020-01 Kurzkommentare & Posts  Markus S. Rabanus      Zuletzt   unfertig   Diskussionen

Nicht gepostet, unfertig: 

Die Tagesschau doziert in epischer Breite, was der US-Präsident laut US-Verfassung und US-Entschließungen dürfe.
Alles sehr interessant, denn wir sollten es schon wissen, was der Mann im weltmächtigsten Amt kann. - Und ich wüsste derlei auch gern' von Machthabern anderer Atommächte.

Aber darauf darf es nicht ankommen, denn Krieg ist keine Innenpolitik - und deshalb "darf" auch Hr. Trump nur, was Völkerrecht ist. - Und darauf geht die Tagesschau bislang nicht ein.

Alles Völkerrecht ist Pflicht auf Gegenseitigkeit..Nun stelle man sich mal vor, der iranische Präsident würde in aller Öffentlichkeit damit prahlen, irgendwo in der Welt den höchstrangigen US-General getötet zu haben, weil der dafür verantwortlich sei, dass ....

 Es ist so: Wenn der iranische General - ganz gleich, wem er Verbrecher ist - sich im Einvernehmen mit der irakischen Regierung im Lande befand,

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Lb. Peter, ich bin ein bisschen zuversichtlicher, wenngleich ich damit dem Donald unwillentlich in die Hände spiele:
Zwar befürchte ich, dass den Teheraner Mullahs der "Märtyrertod" höher im Kurs steht als mir, denn ich hatte im Diesseits genügend Paradies und unverdientes Glück mit Frauen, aber doch Hoffnung auf ein bisschen Rationalität, denn militärisch gewinnen lässt sich mit Vergeltungsschlägen für den Iran meines Erachtens nichts.

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Ich stimme Jerg K. zu, denn ich möchte Studien sehen, in denen verglichen wird.
Oder weiß hier jemand, wie viel CO2 durch Produktion eines Vergasers, eines Katalysators und der viel zahlreicheren Bauteile eines Verbrennungsmotors anfällt?
Und sodann der Vergleich im Fahrbetrieb inkl. der Energieproduktion.

Ich habe vage Vorstellung davon, dass Verbrennungsmotoren sparsamer sein könnten, aber sie wären ganz sicher sparsamer, wenn sie für einzelne Zweibeiner nicht mehrere Tonnen mit 250 km/h durch den Wind schieben müssten.

Also, liebe Freunde, was schwebt Euch vor, wie die Verkehrspolitik ressourcen- und umweltschonender zu machen wär'`?

Ich habe ganz viele Ideen, wie sie ganz viele Menschen haben, denen das WeiterSo keine Option mehr ist.

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Glücklicherweise bin ich kein Außenminister, denn wir bekämen mit Donald Stress, weil ich mir nicht verkneifen könnt', ihm Völkerrechtsbruch und politische Brandstiftung vorzuwerfen.
Teheran würde ich dringend die Rücknahme der Rachedrohungen anraten und es bei scharfer Verurteilung zu belassen.
Und Klärungsbedarf bspw., ob des iranischen Generals Iran-Aufenthalt offizieller Natur und mit der irakischen Regierung abgestimmt war.

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Glücklicherweise bin ich kein Außenminister, denn wir bekämen mit Donald Stress, weil ich mir nicht verkneifen könnt', ihm Völkerrechtsbruch und politische Brandstiftung vorzuwerfen.
Teheran würde ich dringend die Rücknahme der Rachedrohungen anraten und es bei scharfer Verurteilung zu belassen.
Und Klärungsbedarf bspw., ob des iranischen Generals Iran-Aufenthalt offizieller Natur und mit der irakischen Regierung abgestimmt war.

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Jörn C., wat bliebe vom Donald ohne dich und deine Recherchen?

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nicht gepostet: @Jörn, tja, wenn man entweder Schwachmat oder ein Bösewicht ist, dann hofft oder neigt man zu "Präventivschlägen", während so dolle Typen wie ich in besseren Tagen vieles mit der Ansage erledigten: "Du hast den ersten Schlag frei."

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die 80 Mio. Iraner und deren Streitkräftegröße fallen nur dann ins Gewicht, wenn jemand glaubt, das Land besetzen und reformieren zu müssen.
Damit machte man schon in Afghanistan und im Irak schlechte Erfahrungen und würde sich vermutlich mit der Ruinierung des Landes "begnügen".
Zum erheblichen Unterschied kann werden, was die Opfer- und Flüchtlingszahlen anbelangt.

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der iranische General "musste nicht damit rechnen" und überhaupt niemand rechnete damit, dass Trump die Exekution anordnet.
Die Welt ist gewiss schlimm, aber nicht so sehr verloddert, dass alles einander erschießt, auch in Soldatenuniform nicht.

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hat sich solche "Lektion" für die Vietnamesen gelohnt? Für die vielen Toten allemal nicht. Für die Verstümmelten auch nicht wirklich, wenngleich Orden reichlich verteilt wurden.

Und hätten die Weltmacht daraus gelernt? 1977 war ich dort. Es gab viele, die schon immer gegen den Vietnamkrieg waren, während sich viele andere empörten, dass man nicht hart genug zugeschlagen und deshalb Vietnam und unnötig US-Soldaten geopfert habe.

Also von "Lektion" war da nichts. Eher Falsches draus gelernt. Anderenfalls hätte man sich Afghanistan gespart.

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Wenn Schwach dem Stark mit Schläge droht, ist Schwach nicht bloß schwach, sondern auch doof.

Die gescheiteste Antwort Teherans wäre, es bei völkerrechtlicher Kritik zu belassen - und ruhig auch mit Hinweis, dass sich die USA alles erlauben, was sie anderen unter Anwendung von Drohung und Gewalt verbieten wollen.

Aber damit werden sich die Mullahs weder bescheiden noch prahlen können, denn sie sind wie Trump, dass auch sie sich alles leisten, was sie können - und deshalb glauben, sie dürften.

So kann man nur hoffen, dass sich die Mullahs nicht verkalkulieren, denn es wird schon schwierig genug, weil sich Trump so viel Feindschaft macht, für die der Iran in Verdacht gerät.

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Dann isser noch keenen Tesla gefahren, abba wenner Bahn fahrn will, soller machen, denn löblicher.

Nebenbei: Unvernunft kann zwar spaßig sein, aber Rallyefahrer halte ich für vernunftamputiert.

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nicht gepostet

Z.B. viel Gesinnungswandel durch Probefahrt.

Wobei es natürlich sein kann, dass jemand ähnlich wie ich über lange Phase Handschaltung und Motorheulen brauchte, weil die Illusion so schön, persönlichen Anteil an den Kräften zu haben.

Bei mir waren es ziemliche Flitzer und eine Suzi, die schlappe 18 Liter verbrauchte, wenn Tempo 280 und laufend Vollbremsungen. -

Ich war politisch und ökologisch immer gegen den Wahnsinn, aber solange erlaubt, dann auch schwer einzusehen, dass ich ihn anderen gönne und mir nicht.

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Wenn Evangelikale dat glauben, hättense allerlei Gleichnisse nicht kapiert, wie dat mit dem Kamel durchs Nadelöhr oder dat mit Rock und Mantel - oder Gebote wie "Ihr sollt keene Schätze sammeln auf Erden", wo sie an Motten, Rost und Diebe verloren gehen.
Mir war als Kind immer weh, wenn ich Dank für Speis und Trank mitbeten sollte, denn dass Gott ungerecht schenkte, vielen viel und vielen so wenig, war kein Zeichen für Güte.

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An Fischen wird viel übersehen, wat uns im Menschen begegnet.

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wat Moskau und Peking anbelangt, so werden sie Teheran zwar unterstützen, um Washington zu ärgern, aber nur so viel, dass sie sich nicht die Finger verbrennen, denn wenig Gemeinsamkeit.
Und auch größere Gemeinsamkeit würde geopfert, wenn es ums Eigene geht.

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"Angemessene Reaktion" kann nur sein, worin sich der Iran mit den USA messen könnte, ohne den Kürzeren zu ziehen. Und das kann nur das Völkerrecht sein.

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ich bin der Meinung, dass eine demokratische Gesellschaft in großer Breite für Interessierte und die Massen
- werbefreie Information brauchen,
- auch werbefreie Kultur & Unterhaltung brauchen.
Darum bin ich für starke/stärkere ÖR-Medien.

Meine Wünsche sind:
1. Vorzugsweise aus Steuermitteln finanziert, weil sozialer.
2. Alles ÖffentlichRechtliche mit gemeinsamer Mediathek.
3. Die laufenden Programme sollten so aufeinander abgestimmt sein, dass sie einander ergänzen und nicht gegeneinander konkurrieren, sondern gleichermaßen offensiv mit den Kommerzmedien konkurrieren, wie es umgekehrt an der Tagesordnung ist.
4. Gehälter usw. dürften sich nicht außerhalb dessen bewegen, was im Öffentlichen Dienst üblich ist.

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ich fordere schon immer ÖR-Finanzierung aus Steuermitteln, weil sozialer und würde dir dann weniger wehtun. Dann zahlen halt Leute wie ich deutlich mehr, wie auch für anderes.

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@Ulrich, das nimmt sich nicht viel und nur selten etwas, ob Kriegs- oder Terroropfer.

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@Peter, von "asymmetrischer Kriegsführung" zu sprechen, macht Sinn, weil es das gibt - und zwar schon immer, aber die militärisch Starken können von militärisch Schwachen wohl kaum verlangen, dass sie sich zum Abschuss aufstellen.

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Habe mirdie ZDF-Reportage "Der Schattengeneral - Irans gefährlichster Feldherr" in der Mediathek angeschaut. Interessant, aber ich hätte oft widersprechen mögen.
Insgesamt störe ich mich an der solchen Reportagen oft typischen Tendenz, die in den Mittelpunkt gestellte Person zum Dirigenten allen Übels zu machen, als würden die Konflikte nicht massenhaft Menschen in die Irre führen und auch viele "qualifizieren", solche Leut' wie ihn zu ersetzen.
Im Vorderen Orient würde die Sendung vermutlich als "west-selbstgerecht" aufgefasst.

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Es waren eher die Opas, die das Verklappen Atommülls in Nordsee und Asse erlaubten und machten.
Und es sind eher die Omas, die sich für Kleinwagen entscheiden.
Aber meine 97-jährige Mutter und inzw. UrUrgOma freute sich trotzdem am Oma-Song und mag es gar nicht, dass sich welche als Ritter von Omas aufspielen und eigentlich bloß im Sinn haben, gesellschaftliche Selbstkritik zu bekämpfen.

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Richtig bescheuert, denn im SatireSong geht es nicht darum, wie meine Generation in der Kindheit lebte, sondern heute.

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Politisch es buchstäblich ungeheuer wichtig, ob sich US-Präsidenten an US-Recht halten,
aber aus menschheitlicher Sicht ist es überragend wichtig, ob die US-Außenpolitik mit dem Völkerrecht vereinbar ist.

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die irakische Regierung fordert den WSR auf, Trumps Attentat zu verurteilen.
Somit erledigt sich meine völkerrechtliche Nachfrage, ob Soleimanis Irak-Aufenthalt offizieller Natur im Einvernehmen mit der irakischen Regierung war.
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Dass die iranische "Revolutionsgarde" von vielen Staaten als Terrororganisation gelistet wird, deren General Soleimani war, rechtfertigt das Attentat auf ihn nicht, schon gar nicht auf irakischem Staatsgebiet, zumal sich bestätigt, dass er offizieller Gast der irakischen Regierung war, die ihn als "Freund des Iraks" bezeichnet.

Der Irak fordert deshalb den WSR auf, das Attentat zu verurteilen. Und das irakische Parlament spricht von "politischem Mord" und fordert sogar den Abzug aller ausländischen Truppen.

Mir scheint, das ist genug Rüffel für den Donald, auch wenn die US-Alliierten wahrscheinlich im WSR eine Vorurteilung blockieren.

Wenn Teheran versuchen sollte, die irakische Reaktion noch irgendwie rachemäßig zu übertreffen, wäre es völkerrechtswidrig, denn

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2020-01-06

Trumps Scherbenhaufen:
- Das irakische Parlament verurteilte das Attentat auf Soleimani als "politischen Mord" und fordert den Abzug ausländischer Truppen.
- Die irakische Regierung verlangt vom Weltsicherheitsrat eine Verurteilung des Attentats.
Während es Teheran bislang bei vagen Rachedrohungen belässt, was schon dumm genug ist, drohte Trump für den Fall iranischer Racheakte damit, er werde "52 Ziele" zerstören, darunter auch "Kulturstätten", was noch dümmer ist.

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Dezidiert nicht, wird es jedoch bedeuten, wenn es im SPIEGEL heißt: "In zwei Briefen forderte die irakische Regierung die Vereinten Nationen auf, die Tötung Soleimanis und des irakischen Milizenführers Abu Mahdi al-Muhandis zu verurteilen."

https://www.spiegel.de/politik/ausland/iran-us-konflikt-iraks-parlament-stimmt-fuer-abzug-der-us-truppen-a-1303697.html

Auf halber Höhe des ZEIT-Artikels :
https://www.zeit.de/politik/ausland/2020-01/irak-resolution-us-truppen-abzug-iran-kassem-soleimani

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der Parlamentsbeschluss womöglich überstürzt, denn mir hatte es Wahrscheinlichkeit, dass der zerrüttete Irak Nutzen von der militärischen Anwesenheit Teherans und Washingtons hat.
Dass die kurdischen Abgeordneten durch Abwesenheit glänzten, macht die Interpretation nicht leichter.

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Dann hätten die Kurden für den Verbleib der US-Truppen stimmen müssen.

Kurden wahrscheinlich sauer wegen Trumps Freikarte für Erdogan.

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Ja, bitter, dass wir viel über Möglichkeiten sprechen müssen, aber über das Können offenbar das Dürfen vernachlässigen.
Das bleibt nicht ohne Effekt für das Können, denn so entwickelt es sich nicht in bessere Richtung.

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Es war völkerrechtswidrige Selbstjustiz des US-Präsidenten, ausgeführt als kleines Massaker, wenn sich auch nur wenig für die anderen Opfer interessiert wird.

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So widerlich die Drohung, sollten wir trotzdem exakter berichten, denn angedroht ist die Zerstörung von "52 Zielen", unter denen auch Kulturstätten seien. - Ist doch wirklich schlimm genug.

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Ja, verbrecherisch und idiotisch. Man kann nur hoffen und müsste Vorschläge machen, dass allseits mehr Vernunft in die Suppe kommt.

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Ja, das Anschauen machte Spaß. Gleichwohl bleibend viel wie mit der Taschenlampe in großem Wald bei Nacht. Und all die Ambivalenz der genetischen Details in ihrer großen Komplexität, obendrein mit Erlebnissen wechselwirkend, lässt am Ende dann wieder auf allgemeinsten Wunsch hinauslaufen, aus allem Zugefallenen irgendwie Brauchbares und Glückliches zu machen. <3

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Aber nur wenn sich Teheran diplomatisch geschickt verhält, denn die antiamerikanische Stimmung im Land nutzt dem Regime rein gar nichts, wenn die Marschflugkörper kommen.

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Die "Gemeinsame Erklärung" von Macron, Johnson und Merkel drückt sich nicht bloß um die völkerrechtliche, sondern auch um die politische Bewertung des Attentats auf Soleimani und irakische Militärs.

Stattdessen stellt die Erklärung den Iran an den Pranger und nimmt ihn ob eines von Trump gekündigten Abkommens in vertragliche Pflichten, während die Gegenleistungen längst auf der Strecke blieben.

Mal schauen, wohin das führt, wenn es tatsächlich zum militärischen Schlagabtausch zwischen Washington und Teheran kommen sollte, ob sich unsere Regierung nach Afghanistan erneut den "NAtO-Bündnisfall" zueigen macht.

Die USA können militärisch alles allein, sofern sich mit Zerstörungen begnügend, aber politisch werden die USA starken Druck ausüben und auf zumindest verbale "Solidarität" bestehen.

Darauf sollte sich unsere Bundesregierung schon'mal einstellen, falls an Idee fehlt, wie man sich in Washingtons Entscheidungen mit Vernunft einbringen kann.

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die Vernichtung von Kultur sollte man nicht verharmlosen, denn die Kulturlosigkeit rächt sich am Menschen.

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dem Völkerrecht fehlt die Durchsetzungsmacht, solange wir die Selbstverteidigung höher schätzen als die Entwicklung des UNO-Gewaltmonopols.

Aber erodieren kann es dennoch viel, je weniger es erörtert wird und nur noch Sympathie und Willkür zählt.

Wir sollten das Völkerrecht hoch halten, denn daran hat sich unsere Politik auszurichten.

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Von beiden Seiten #nichtzuendegedacht , denn wie Trump nicht bedachte, dass seine Exekution den Irak gegen die USA aufbringt, so bedenkt das irakische Parlament vielleicht zu wenig, wie sehr der Irak auf den Verbleib der US-Truppen angewiesen ist, um die (gefährdete) Einheit des Landes zu wahren.

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@Jörn, unter "Neutralisieren" stelle ich mir anderes vor, jedenfalls nicht Mord, nicht Attentat usw., allenfalls sowat wie Gefangennahme, Abdrängen usw.
Werde du in deinen Feindseligkeiten mal nicht zu verächtlich, wenn es um Menschenleben geht.

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@Doron, in diesem Fall halte ich die Quellenfrage für wenig erforderlich, denn ich glaube nicht, dass anhaltend antiiranische Proteste von FOX & Co. unterschlagen würden.

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Klar, wenn die irakische Regierung den Truppenabzug fordert und keine WSR-Entscheidung folgt, die den Verbleib auch gegen den Willen der irakischen Regierung mandatieren dürfte, dann hat Trump nach geltendem Völkerrecht den Irak zu verlassen.

Dass er nun mit Sanktionen droht, ist weitere Dreistigkeit, aber ob es dem Irak besser ergeht, wenn die US-Truppen weg sind, steht mir nicht fest - ändert freilich nichts am völkerrechtlichen Befund.

Allgemeiner:
Der Irakkrieg war völkerrechtswidrig, aber Völkerrecht ist dann auch, dass der Angreifer kein zerstörtes Land zurücklassen darf.

In diesem Fall alles schwierig, weil die heute Mächtigen im Irak ihre Macht sehr weitgehend dem völkerrechtswidrigen Krieg verdanken. Es wurden und werden so viele Fehler gemacht, dass es einfach nur noch wehtut, wat nu' keen sonderlich konstruktiver Beitrag von mir ist.

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nicht gepostet:

@D. ich schreibe nicht vom 3.Weltkrieg, obgleich ich ihn als "versehentliches" Schicksal der Menschheit für viel wahrscheinlicher halte als alle hier, denn ich weiß auch ein bisschen mehr über dieses Pulverfass und der Schlamperei im Umgang mit den Waffen selbst und insbesondere die Unzulänglichkeiten der Befehlsstrukturen betreffend.

Was möchtest du hinsichtlich Syrien, wenn du anderen vorwirfst, ihnen sei es weniger wichtig?

Was möchtest du mit deinem Posting sagen?
- Dass es irrelevant sei, wie die Menschen im Iran und Irak das Attentat wahrnehmen?
- Dass dir die 600.000 getöteten Menschen in Syrien wichtiger seien als wem hier genau?
- Hast du eine Vorstellung davon, wie viele Opfer der völkerrechtswidrige Irakkrieg gekostet hat? Hast du damals den Krieg gefordert?
- Hast du eine Vorstellung davon, dass es einen Zusammenhang hat, was der IS im Irak begann und in Syrien fortsetzte?

Es ist alles schwierig zu beurteilende Geschehen, es sei denn, dass man es sich leicht macht - und bloß danach beurteilt, wer einem besser oder schlechter gesonnen ist.
Aber auch das macht die Sache auf Dauer nicht leichter, je mehr Blut fließt.

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Man stelle sich vor, Khamenei hätte den Hauptvertrauten Trumps anlässlich eines mit der irakischen Regierung abgestimmten Bagdad-Aufenthalts umbringen lassen und würde damit prahlen, wie Trump es tut.
Okay, zu unwahrscheinlich - und das ist gut so. Und das bleibt hoffentlich so, denn es würde den Iran einäschern.

Wie überhaupt kann ich der iranischen Führung nur empfehlen, dass sie den aufgebrachten Massen die Parole "Tod den USA" dringend ausredet statt befeuert, denn daraus kann nichts werden, darf auch nicht, sondern würde eher Umgekehrtes - und das soll doch auch nicht sein.

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@Klaus, das hoffe ich sehr, dass sich Teheran weiterhin dran hält, denn ich würde trotz des Abkommensbruchs Trumps anraten.
Aber ich würde Teheran vor allem anraten, endlich mit leidigen Traditionen zu brechen, insbesondere der dusseligen Parole, den USA den Tod zu wünschen, denn daraus kann nichts werden, dürfte auch nicht, sondern würde eher Umgekehrtes - und das kann man sich nicht ernsthaft wünschen wollen.

Der Zorn macht dumm. Und das ist echt gefährlich, fremd- und selbstgefährdend.

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Shayan A., es gilt anderes aus dem Irakkrieg zu lernen, denn sogar die Einigkeit von Paris, Berlin, Moskau, Peking, Kairo usw. vermochten den Krieg nicht zu hindern, wenn in Washington beschlossene Sache.

Aber kein Krieg kommt ohne Feindbild aus - und Saddam Hussein verstand sich darauf, durch antiamerikanische Prahlerei solches Feindbild zu bedienen.

Die iranische Führung wäre gut beraten, nicht den selben Fehler zu machen, sondern die Chance zu nutzen, endlich mit den leidigen Rachegelüsten in den eigenen Köpfen und auf den Straßen in aller Deutlichkeit abzuschwören, denn auf dem Weg der Rache wächst das Kriegsrisiko und macht aus dem Iran einen weiteren Schutthaufen in dieser Region.

Kurzum: Europa tut zu wenig, aber kann auch nur wenig tun, wenn sich der Iran auf den Krieg mit den USA einlässt.

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"EU first" halte ich für die falsche Antwort.
Die richtige Antwort auf nationalistische und rivalistische Herausforderungen lautet: "United Nations first"

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@Frank, ja leider - und es sind die klassischen Reflexe, über die sich der gemeinsame Nenner nicht entwickeln lässt.

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Ich rechne nicht damit, dass sich für den Iran etwas gewinnen lässt, wenn sie mit dem Rachegebrüll weitermachen.
Im Gegenteil wächst dadurch die Gefahr, dass jegliches Attentat gegen Amis jetzt Teheran zugerechnet wird und von Trump "asymmetrisch" beantwortet wird.

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Ich bezweifle, dass Antje Schippmann (Abi 2018?) vor dem Attentat von diesem "mächtigsten Mann des Nahen Ostens" je gehört hat.
Seit Dez.2019 ist sie "Managing Editor" der WAMS und weiß dann auch gleich, dass die Ermordung Soleimanis als Fortschritt für die "Sicherheitsarchitektur" zu werten sei.

Ich glaube nicht, dass sie weitere Kandidaten auf der Todesliste hat oder überhaupt eine führt, was jedoch nicht zuversichtlicher macht, denn ganz sicher wird sie bei nächster Gelegenheit ganz ähnlichen Senf verbraten - ohne blassesten Schimmer von Völkerrecht.

So ist es bei allen, die sich einer Streitpartei auf der "richtigen Seite" glauben anstatt gegen den Streit auf Basis des Rechts.

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@Wolfram, wenn der Iran "Kind" wäre, dann sollte man es davor warnen, sich mit den USA anzulegen.
Mir war es keine "Schande", eher Ritterschlag, als ich fünfzehnjährig vom örtlichen Rockerboss eine Ohrlasche bekam mit dem Spruch, ich solle seine Jungs in Ruhe lassen ;-)

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Prinzipiell hast recht, aber mitunter darf Lebenserfahrung und Qualifikation ins Spiel gebracht werden.
Auf "Dissens zu jungen Menschen" ist es mir auch nicht rückzuführen, denn ich übe viel öfter Kritik daran, dass die meisten von uns Alten an stereotypen Denkweisen ihres langen Lebens im Kalten Krieg festhalten und auf heutige Konflikte anwenden.

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Okay, ich lasses mir gelten.

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"Naiv" ist die Friedenssicherung auf Basis einander an die Schläfe gehaltener Sprengkörper, wofür die Menschheit 1.700 Mrd. Euro allein im neuen Jahr verschwenden wird.

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ich halte nichts von Gedächtnisverlust, wie er mit der Zerstörung des Weltkulturerbes einher geht und oft gewollt ist.

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Wozu "Anweisungen", wenn die führenden Leute gleicher Auffassung sind?
Und "kritisch über Flüchtlinge berichten" findet statt, bloß dass es vielen nicht genügt, weil sie es gerne nicht bloß schärfer hätten, sondern sich wünschen, die Elendsregionen einzugittern, während viele von uns durch die Welt trippen, weil wir ja so unendlich fleißiger und besser seien.

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nicht gepostet:
"20%" wäre mir lieber - und es hätte sehr schnell Gewicht zwecks Veranlassung, sich auf gemeinsame Entscheidungsstrukturen zu verständigen, aber auch 2% wären immerhin Anfang.
Politisch leichter wäre es 1990 gewesen, doch schaffbar auch heute - und Mittel würden frei für Ziviles.

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Auf "Friedensmissionen" sind sie ja sämtlich - nur halt immerzu gegeneinander.
Wenn Teheran einen wertigen Friedensvorschlag hat, gibt es keinerlei rationalen Grund, ihn wegen der Ermordung des etwaigen Friedensboten unter Verschluss zu halten.
Im Gegenteil wäre er auf den Tisch gepackt eine schallende Ohrfeige für Trump, wie er es verdient hätte - und es würde im Unterschied zu Racheakten keinen Krieg mit der Weltmacht riskieren.

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Nichts ist Hatern lieber, als wenn sie Schreck und Empörung auslösen - und nichts ist Hatern verdrießlicher, als wenn man ihnen pädagogisch kommt, wenn schon nicht mit Justiz.

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du vertust dich ja auch zu oft, was Beleidigung überhaupt ist, denn wäre alles eine, was dir missfällt, müsstest du selbst hinter Gitter ;-) Und das möchten wir doch beide nicht, weil uns Meinungsfreiheit, Kunstfreiheit usw. wichtig ist.

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ich würde sowat ohnehin lieber als Ordnungswidrigkeit verfolgt sehen, zwecks Justizentlastung - und nur bei Widerspruch oder Wiederholungstätern Strafverfahren.

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"Der Weltpolizist ist verschwunden" ist der Dauerblödsinn, mit dem wir die Steigerung unserer Rüstungsetats rechtfertigen, als sei Trump angetreten, die Weltmacht aus dem Verkehr zu ziehen.
"Intoleranz kann man nicht mit Toleranz bekämpfen" ist ebenfalls stereotype Blödsinnsfloskel, denn es geht darum, die Rivalitäten völkerrechtlich auszutragen - und daran zeigen alle im Text genannten Streitparteien keinerlei Interesse, sondern prahlen mit militärischer Selbstjustiz.
So ergeht mir mit jedem Satz des Textes, dass ausgeblendet wird, wie die Feindschaften korrespondieren, erodieren, mutieren und neu sich alliieren, wie es grad passt - über Zerstörung und Massenmord hinaus nichts zustande bringen.
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Naja, im Auftakt das Bibelzitat (Wer zum Schwerte greift, ...) zynisch verwendet, zumal sich dort keine Feindesliebenden gegenüberstehen, bringt der Artikel nüscht für den Umgang mit den Problemen, sondern bauscht die iranische Gefahr auf, als sei sie der Region einziges Problem.

Wie schaut es mit Antwort zur aufgeworfenen Frage aus, dass der Irak zum Vasallen des Irans zu mutieren drohe?
Dürften wir das hindern? Und wie? Mit Sunniten und Kurden gegen Shiiten, also ähnlich wie Putin mit seinen russischen Ukrainern?

Ich behaupte mal: Wir dürften es nicht - und es würde militärisch über das Zerstörungswerk hinaus auch nichts gelingen, allenfalls die Zerfledderung des Iraks, wie allerdings schon durch kurdische Autonomiebestrebungen geschehen.

Doch auch solches Szenario hätte Tücken, denn Ankara, Teheran und Bagdad, womöglich auch Damaskus, werden sich dran stören, je selbständiger das irakische Kurdistan wird, aber mehr als die Kurden blieben dem Westen wohl nicht, was wiederum Ankara und NAtO einander entfremdet.

Weiteres lasse ich jetzt mal unskizziert, denn enorme Komplexität sowohl in militärischer als auch alternativ in diplomatischer Hinsicht.

Die Asymmetrie militärischer Kräfte darf nicht verführen, denn Verbrannte Erde zurück zu lassen, erschiene einigen Nachbarn in der Region, aber auch in Washington und unseren Hardlinern hierzulande womöglich als probater Ausweg, bedürfte jedoch oftmaliger Wiederholung, "damit der Feind am Boden bleibt", denn wer militärisch auf Sieg spielt, verliert politisch.

Ja, wir haben überlegene Waffen, gute Soldaten, aber grottenschlechte Diplomaten. Und keinerlei Friedensplan für den "Nahen Osten" bzw. Vorderen Orient.

Der grundlegende Fehler war und ist: Man bildet sich ein, mit den eigenen Kräften und Sprüchen auf Seiten des kleineren Übels zu sein, macht es dadurch groß, anstatt die Streitparteien miteinander zu versöhnen - und erforderlichenfalls mittels der Vereinten Nationen zu befrieden.

"Das geht nicht!" - Doch, es geht, denn der Westen braucht sich nichts diktieren zu lassen, darf aber auch nicht diktieren wollen, sondern muss Kompromisse erarbeiten, wie es die UNO-Charta verlangt.

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Vollkommen irre. Teheran feuerte Raketen auf US-Stützpunkt im Irak.

Als es nachmittags hieß, dass man auf das Attentat "militärisch" reagieren werde, war noch Hoffnung, dass es bloß Drohung sei, um nach allen Racheschwüren nicht für jeglichen Terroranschlag verantwortlich gemacht zu werden.

Aber dass die iranische Führung tatsächlich so bescheuert wie ihre Märtyrerpropaganda ist, kann für den Iran nur ins Auge gehen.

https://www.tagesschau.de/eilmeldung/iran-raketen-irak-us-truppen-101.html

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Das sollte dann aber doch mal an die Staatsanwaltschaft gehen - und auch gesichtet vom BKA.
Es macht an Gefährdung erheblichen Unterschied, ob man als Normalbürger oder Politiker in solcher Weise beleidigt und bedroht wird.

Strafanzeigen sind lästiger Aufwand, wenn man Pech hat und an unbedarfte Beamte gerät, aber Öffentlichmachung ohne Strafanzeige ist für solche Strolche möglicherweise Erfolgserlebnis. Dann soll wenigstens etwas Risiko sein, mit unserer Rechtsordnung in Konflikt zu geraten.

https://www.bka.de/DE/KontaktAufnehmen/HinweisGeben/MeldestelleHetzeImInternet/meldestelle_node.html

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Für solche Fälle braucht es die zentrale Meldestelle beim BKA:

https://www.bka.de/DE/KontaktAufnehmen/HinweisGeben/MeldestelleHetzeImInternet/meldestelle_node.html

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Ja, wahrscheinlich, aber dann soll er seinen Botschaften ein ärztliches Attest beilegen und sich einen Therapieplatz besorgen lassen.

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Huch, dat is missverständlich, denn sobald es über harmlose Lästerei hinaus geht und Drohung wird, wäre es falsch, Strolche treten zu wollen, die sich solche Ebene ersehnen.

Alternativlos: Den Rechtsstaat in Pflicht zu nehmen.

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Doch schon 55+ ?

Es verhält sich anders: Je weniger Tempospreizung, desto verlässlicher solche Systeme.

Und hauptsächlich sollte es endlich mal darum gehen, dass sich mit Tempo 130 deutlich weniger verbraucht als im Wechsel von 250 und Bremse.

Wem es an Selbstdisziplin fehlt, mache es wie ich: Beim nächsten Wagen drastisch weniger PS.

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Ich hoffe, Waschington erteilt dem iranischen Diplomaten doch noch das Visum, denn wer an UN-Sitzungen teilnimmt, haben die USA nun wirklich nicht zu entscheiden.
Sollte das nicht gelingen, so müsste sich mit Teilnahme per Video-Zuschaltung beholfen werden, denn Vertagung oder Verlegung der Versammlung hielte ich für falsch und dummes Geschenk an die  vielen Feinde der Vereinten Nationen.

Deshalb wäre es auch falsch, den UN-Sitz anderswohin zu verlegen, denn es war ein Fehler des Völkerbundes, zu wenig auf die Mitwirkung aller Staaten bedacht zu sein - und vor allem bitter, dass die USA dem Völkerbund fehlten, obgleich er vom US-Präsident Wilson angeregt war.

Widerworte sind wichtig, Widerstände sind wichtig, aber es gibt keinen Frieden gegen die USA.
Im Gegenteil: Man muss die USA im Boot halten, wie es dieser Planet nun mal ist - und sich mühen, dass die Kriegsschiffe darauf nicht gegeneinander ziehen.

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Schon "50 Jahre" wäre optimistisch, denn schon genug Zufall, dass die Menschheit ihre Atomwaffen überlebte.

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Generationskonflikte hatten schon so oft Fortschrittliches, dass ich ihrer zunächst mal immer aufgeschlossen bin.

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Irankonflikt 20200106 Offener Brief an die Bundesregierung

Ich bin mit seiner Rede zufrieden, weil Verzicht auf Eskalation.

Die Prahlerei in seinen Reden kann niemandem mehr Überraschung sein. Sein ganzes Leben und sein Erfolg beruhen auf Prahlerei. Das kann er nicht anders.
Und welche Macht er hat, ist nicht seine Schuld, sondern Versagen aller Menschen, die einem Menschen solche Macht verleihen und glauben, die Macht werde ewig in guten Händen liegen.

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"Gesicht wahren" darf nur, wer gutes Gesicht gezeigt hätte.

"Gesicht wahren" kann nur, wer keine Fratze zeigte. 

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nicht immer erst mit dem Denken anfangen, wenn das Kind schon im Brunnen liegt.

Hitlerdeutschland, Weltkrieg und Shoa waren keine Naturkatastrophen, sondern Verbrechen aus dem politischen Menschheitsversagen, nicht auf die Einhaltung des Versailler Vertrags zu bestehen und den Missbrauch des nationalen Selbstbestimmungsrechts zuzulassen.

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Harry R., mit Hitler wurde kein "Appeasement" getrieben, sondern ein völkerrechtswidriger Vertrag zulasten Dritter geschlossen.

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#Libyen
Ist mir gänzlich schleierhaft, wie sich Erdogan dort einmischen will, aber eigentlich müsste Einmischung sein, denn die Entscheidung des Konflikts darf nicht per Waffengang der Streitparteien sein.

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Ja, glücklicherweise wenigstens etwas Glück, weil etwas weise.
Zum "Gesicht wahren" äußerte ich mich schon: Gesicht wahren kann nur, wenn es keine Fratze ist. - Das muss man in solchen Situationen wirklich sagen.

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Alice, nur in einem allerdings wichtigen Punkt widerspreche ich, denn wenn der Weltsicherheitsrat zur Auffassung gelangt, dass z.B. das Atomprogramm eines Landes den Frieden gefährde, dann ist der Weltsicherheitsrat befugt, es dem Land zu verbieten.

Es freilich viel Doppelmoral drin und m.E. sogar völkerrechtswidrig, sich selbst das Recht auf Atombewaffnung vorzubehalten und anderen zu verbieten.

Darum glauben viele, dass wenn sich andere nicht dran halten, dann müsse sich niemand dran halten. Aber genau das ist falsch, denn so mehrt sich nicht Recht, sondern Unrecht.

Das ist glücklicherweise nicht bloß meine kleine Meinung, sondern Rechtsauffassung in allen halbwegs vernünftigen Staaten - nur außenpolitisch will man sich nicht dran halten. - Das gehört angeprangert.

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Ich halte diese Wutbürger-Aktion sogar für strafwürdig, denn ein bisserl Verstand muss schon sein, was Falschbeschuldigung und fehlende Betroffenheit anbelangt.
Generell schade, dass es für derlei Massenaufkommen in selber Sache kein Sammelverfahren mit bloß einer Staatsanwaltschaft gibt - und in Fällen von unsinniger Strafanzeigen den Anzeigenden keine Kosten entstehen.

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"Mein Polen", weil mich vieles mit Polen verbindet, viel polnische Verwandtschaft, viele Besuche. Und schlimme Vergangenheit.
@Eli, mir ist noch kein Volk begegnet, welches näher beschaut als Ganzes von irgendwat ergriffen wäre, auch wenn solch' Eindruck durch Propaganda und Massenaufmärsche entstehen kann.
Dass "katholisch" und "nationalistisch" einander fremd zu sein hätten, findet sich in der Realität längst nicht immer wieder.
Katholizismus und Nationalismus prägen die heutige Regierungspolitik Polens. Mit "katholischem Nationalismus" war es aufzählend gemeint.

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Auch mich erzürnt Trump und die Überheblichkeit der Weltmacht, aber es hat sich noch nie, nie, nie bewährt, außer acht zu lassen, was ,

Mal nur ein paar Aspekte, von denen freilich jeder umstritten sein kann:

Mich überzeugt das iranische Atomprogramm nicht als "zivil", wenngleich es sich durch die IAEO kontrolliert auf zivilem Gleis fortschreitend,

a) weil der Iran genügend fossile Energieträger hat, es an Sonne, Wind und Wasser dem Land nicht fehlt - und deshalb nicht ausgerechnet auf die gefährlichste Art der Energieproduktion setzen muss,

b) zumal Erdbebenregion und auch im Konfliktfall erhöhtes Risiko durch Angriffe auf solche Anlagen,

c) weil auch ich mich vom Iran lange genug täuschen ließ, es werde nicht an Atomwaffen gearbeitet, dann aber doch jahrelange Entwicklungsarbeiten eingestehen musste und einzustellen versprach,

d) weil die politischen Kosten des Atomprogramms für den Iran so irre hoch sind, dass zivil-wirtschaftliche Motive mich nicht überzeugen. Und Teheran wird es das eigene Volk nicht in Zahlen vorlegen, was das Atomprogramm gekostet hat und erbringen wird, zumal Sanktionen einzurechnen.

Weiterer Aspekt - Irans Aufrüstung:

Iran ist guter Kunde russischer und chinesischer Waffen, wie die Saudis und Israel gute Kunden westlicher Rüstungsindustrie sind.

Soweit nimmt es sich nichts, aber ist beides schlecht, weil diese drei Länder einander nicht mit Liebeserklärungen umgarnen, sondern in Krieg geraten können.

Der Iran kann sich nicht aus der Realität abkoppeln - und diese Realität ist, dass Teheran nur solange aufrüsten kann, wie es die USA und Israel zulassen.

Und sie lassen es widerwillig zu, denn mit Sanktionen usw. halten sie in aller Weltöffentlichkeit dagegen und schlagen wahrscheinlich nur deshalb nicht zu, weil völkerrechtswidrig wäre und schlimmste Folgen für das politische Weltklima hätte.

Und man rüstet in irrer Dimension die Saudis auf, riskiert oder provoziert vielleicht sogar bewusst, dass sich Saudis und Iraner zerfetzen.

Im Konfliktfall
Auf militärischen Beistand (über Waffenlieferungen und Diplomatisches hinaus) seitens Moskau,

gegenüber den USA kommt der Iran nur zu Waffen, wenn es die USA dulden, wenn es Israel duldet usw.

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Wen unsere Politik nur deshalb unglücklich macht, weil gegen den Iran nicht kriegerisch genug, der braucht freilich keinen Lüders ;-)

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Die Welt ist keine Einbahnstraße, wenngleich die Versuchung groß, mit dem Panzer allen Gegenverkehr zu überfahren, solange man gewiss ist, der Panzer sei stark genug.

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Mir dürfen er & sie. - Ich bin da vielleicht ein bisschen anspruchsloser ;-), weil eben keen Royalist oder Promischwärmer, aber eben ooch keen Promiverächter.

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Naja, beschaue ich mir die Scheidungsstatistik, werde ich aus prinzipiellen Gründen an niemanden sonderliche Ansprüche stellen.
https://de.statista.com/statistik/daten/studie/229/umfrage/anteil-der-ehescheidungen-nach-ehejahren/

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"Lügen für den Frieden" is' allemal Alternative zum Lügen für den Krieg, wie von allen Seiten geübt, wenn auch beides bitter.

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Aber bitte mal die Quelle bzw. URL zeigen, auf der sich nachschauen lässt, dass Teheran seinen Bürgern wat von "40 Toten und hundert verletzten US Soldaten" erzähle.
Ich recherchiere solche Sachen, fand viel Aufschneiderei, aber keine Opferzahlen.

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Bei bestätigter Raketen-Vielzahl hätte ich mit Schlimmerem gerechnet, aber auch plausibel, dass wenn tatsächlich Ankündigung war, dass Personenschäden ausblieben.

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DANKE, aber genügt mir in solcher Indirektheit nicht, wenn keine offizielle Verlautbarung. Auch im iranischen TV wird viel orakelt, ohne dass es sogleich Verlautbarung wäre.

Ob Russland, China oder Iran - in inländischen Verlautbarungen tut man sich leicht mit abenteuerlichsten Lügen, zumal es an unzensierter Gegenrede fehlt,
aber ich erlebte schon oft, dass bei uns hier mehr als zulässig draus gemacht wurde.

Das darf man mit Freunden, denn Freunde verzeihen eher als es Feinde tun. - Bei Feindschaften muss man korrekter sein.
Üblicher ist es leider umgekehrt.

Es kommt halt immer auch darauf an, was jemand möchte, ob mehr Öl oder mehr Wasser ins Feuer - oder an Wahrheit interessiert. - Und man kann sich täuschen lassen. Mir ist alles schon passiert und mit allen, oft "gut gemeint"

Alles nicht schlimm, je weniger Schlimmes man sich draus machen lässt.

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Ich muss in dieser Sache allerdings etwas Befangenheit einräumen, denn meine Frau und ich, auch meine 97-jährige Mutter und mehrfache "UrUrOma" fühlen uns von dem Song weit eher auf den Arm genommen als auch nur entfernt "beleidigt"

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Stimmt, aber eigentlich:
"Gesicht retten" lässt sich nur, wenn vorher keine Fratze.

Die Fratze des Krieges sah ich beiderseits.
Dafür ist es bislang recht glimpflich gelaufen.

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Exakt. Und das ist doch wohl besser so. Oder?
Aber Spott verbietet sich, denn wäre es andersherum, würden sich die Spötter auch nicht zum Abschuss aufstellen. Oder?

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Deutlich besser so. Auch wenn es die Möchtegern-Killer ärgern mag.

Aber mir begegneten zu viele "Hardliner" im wahren Leben so oft als Hasenfüße, dass mir daraus Generalverdacht näher liegt.

Andererseits: Ich halte es nicht für Menschenpflicht, ein Held zu sein, aber dann soll man auch weniger große Klappe haben als nicht so tun, als sei man "Hardliner".

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Happte beide recht, wisst abba och, dass daraus keen Frieden wird.

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Doron isja bisschen jünger als ich und litt nicht, wie Netanjahu gegen Rabin das Volk verhetzte.
Das werde ich "Bibi" nie verzeihen, wie er strahlend vor Massen stand, die "Tod Rabin!" skandierten. Und so kam es dann auch.

Heute brachte sich Netanjahu vollends überflüssig mit Sprüchen ins Spiel, dass er "vernichtend" zuschlagen werde, wenn der Iran wage, Israel anzugreifen.
Als wenn Teherans Racheschwüre Israel und nicht den USA gegolten hätten.

Und so ein Mann regiert Israel. Unwillens zum Frieden, weil sich nur im Klima des Hasses greifen lässt, was anderen gehört. Daraus sind seine Wahlsiege. Aus nichts sonst.

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Wenn der irakische Parlamentsbeschluss in Regierungspolitik umgesetzt werden sollte, dann müssten die Stützpunkte ohnehin geräumt werden - und dann kümmert es auch Herrn Trump weniger, wenn sie zerstört werden.
Wichtig war jetzt nur, dass es keine Toten gab, denn das hätte die Vergeltungsspirale in Schwung gebracht.

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Ein SUPERSPRUCH - und solche Strolche kenne ich ooch.
Aber ich lernte in Ost wie West und Süd auch Leut' kennen, die wenigstens ein bisschen Krieg kämpfen wollten, weil zu langweilig, wenn nur ausgebildet und nie im Einsatz. Und dann gegen ihresgleichen in kaum anderer Uniform - und so fast überhaupt nicht anderer Gesinnung.

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Stimmt, aber ausgerechnet "Stranglehold" liegt mir sehr ;-)
https://youtu.be/6eISPP6zuNE

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Haste meine volle Zustimmung, der Typ is dat Hyperarsch, aber Sound kanner.
Wir müssen halt lernen, dat auch Feinde Qualitäten ham. Wäre halt nur gut, wenn man sie darauf reduzieren dürfte

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Ja - so wichtig für unsere kontinentalen Konflikte, doch weitergehend: Die heutige Welt ist sämtlich "kriegsuntauglich geworden", siehe Libyen, siehe Syrien, denn wo immer es knallt, sind die Zeiten der "Ritter" vorbei, wenn man deren Zeit denn für besser halten dürfte.
Der Hauptunterschied: Heute kann Krieg so eskalieren, dass morgen niemand mehr drüber sprechen kann.

Und weil das schon so lange so ist - und stets so getan, als habe man alles im Griff, glauben viele, wer von solcher Gefahr spreche, der irre, weil doch wieder der Morgen kam und alle noch da

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Ganz selten, dass wer Frieden will, bloß auf einer Seite Gegner hätte.

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Kamele dürfen halt nicht, wat wir Menschen uns erlauben.

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Ja, wird Zeit für Ermittlungserfolge und Urteile, die dann auch abschrecken.
Zunächst mal müssten die Behörden verpflichtet sein, den Personenkreis zu unterrichten, auf wessen Killerlisten man steht, denn wenn Nebenklagemöglichkeit, dann würde man es solchen Strolchen verleiden.

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Asselborn wäre mir der liebste EU-Höchste.

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ich hatte solch' Fall mal kleiner, als nach gegen mich gerichtete Morddrohungen zu einem PC von rechtsextremistischen Brüdern rückverfolgt werden konnten, denen der Strafprozess jedoch erspart wurde, "weil" möglich, dass es ooch einer allein gewesen sein könnte.

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allemal ignorieren viele, aber nicht grad edel, die wenigen, die nicht ignorieren, gegeneinander auszuspielen.

Ich beschäftige mich z.B. mit völkerrechtlicher Friedensforschung und wenn nicht mit aktuellen Konflikten, dann ausgiebig mit konzeptionellen Problemen, die wiederum du womöglich unterschätzt. Und ich dürfte dich kaum lästern, denn wären einige solcher Risiken Allgemeinwissen, dann wäre davon längst aus der Welt.

Falls du es nicht glaubst, können wir spielen, z.B.
www.unsere.de/vorwarnzeiten.htm

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10.01.2020

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es "missglückt" halt sehr viel. Mit der Beseitigung Saddam Husseins kam ein Chaos, mit dem er gedroht und vor dem viele gewarnt hatten.
Dann Syrien.
Je schwächer staatliche Strukturen, desto weniger können sie gegeneinander rivalisieren - und desto stärker treten gesellschaftlich rivalisierende Gruppen in den Vordergrund, die nicht viel anders als Staaten ihre Allianzen opportunistisch gestalten.

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@Jerg, allemal gibt Fortschritte bei der Elektromobilität, aber Jubel können wir von der Verbrennungsmehrheit nicht erwarten, denn deren Sorge ist zu groß und auch berechtigt, dass ihnen das teuer gekaufte Auto nicht mehr überall hin fahren darf.
Diesen Fehler machte die Politik schon zu oft, dass sie den Verbrauchern die Sachwerte entwertete anstatt die Automobilindustrie für die Zukunft stärker zu verpflichten, auf Antriebsdiversität, aber vor allem auf leichtere und sparsamere Modelle, denn der gegenwärtige Trend ist irre, dass sich 80 kg Körpergewicht mit Mehrtonnern durch den Verkehr drängen.
Die Politik ist in solchen Belangen reichlich rücksichtslos, weil im Industrie- und fiskalischen Interesse auf schnelle Verschrottung und schnellem Neukauf aus.

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mir is' ooch nüscht in Sicht.
Wie so oft: Anfeindung tut sich leichter als Einigung.
Bearbeiten oder löschen

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Zur Flugzeugkatastrophe von Teheran

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asymmetrische Kriegsführung

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Ich kann solche militärischen Schlüsse aus dem Raketenbeschuss auf die US-Militärbasen nicht ziehen, denn dafür lässt man uns zu wenig wissen.

Und der Spruch im Pamphlet, "Amerika hat eine verwundbare Flanke", ist nicht nur geografisch weit her geholt.

Die schlichte Wahrheit lautet, dass man als US-Soldat nicht überall nur unter Freunden ist - und da wäre dann die Hohlphrase, dass keine 100-prozentige Sicherheit möglich ist, angebrachter, wenngleich sie oft unberücksichtigt lässt, sich überhaupt einem Risiko auszusetzen.

Mal anders: Wären die US-Basen umfassend zu schützen und gesichert, so wären sie wahrscheinlich gar nicht erst angegriffen worden - und es hätte Attentate auf der Straße gegeben, wie sie laufend zu befürchten sind und stattfinden.

Gesicherte Erkenntnis indes: Trump und die Mullahs haben mit dem Feuer ihrer Racheschwüre gespielt, zu wenig Phantasie und Respekt, wie sich Prozedere verselbständigen können, falls bspw. das Passagierflugzeug versehentlich abgeschossen worden sein sollte.

Es ist die Selbstjustiz, die "offene Flanke" unserer "Sicherheitspolitik" ist, zu glauben, was man könne, das dürfe man auch.

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@Peter, alles 'ne Frage der Technik, denn wenn genormt, dann ließen sich Akkus schneller tauschen als jeder Betankungsvorgang.

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Ein gewichtiges Problem sind die oft absurden Höhen der Streitwerte, denn wer nicht selbst Jurist - und auch Juristen dürfen sich bei hohen Streitwerten nicht selbst vertreten, hat mitunter Mühe, den eigenen Anwalt zunächst mal die Höhe des Streitswerts anzugiften, denn hohe Streitwerte erfreuen Juristen.

Mich mahnten schon Kanzleien wegen Lächerlichkeiten, die allenfalls einen Streitwert von 1.500 € rechtfertigten mit Streitwerten von 500.000 € und ersatzweise Haftstrafe ab.

Ich war nicht wenig geneigt, dem eigentlichen Urheberrechtsverfahren, voraus oder nebenher auf ein gänzlich anderes Verfahren zu bestehen, nämlich die Sozietät wegen versuchter Nötigung zu zerlegen.

Verdient hätte sie es, denn wer versucht, jemandem die Existenz vernichten, darf eigentlich nicht ungestraft bleiben.

Aber ich halte mich ungern mit Muss-nicht-Prozessen auf, die ohne Praxis wenig Erfolgssicht haben und bat das LG Berlin, das Urheberrechtsverfahren zu meinen Gunsten zu entscheiden. So kam es.

Aber ich halte es für ein großes Problem, insbesondere für juristische Laien, dass ihrer Interessenwahrung die Interessen von Anwälten und Gericht an hohen Streitwerten und oft auch "faulen Vergleichen" entgegen stehen.

"Faul" sind Vergleiche dann, wenn die Gerichte zu faul sind, begründete Urteile zu schreiben.

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Im Übrigen ich der Auffassung, dass wer sich für eine Abmahnung oder Streitigkeit eines Anwalts bedient, auch die Kosten für dessen Beauftragung zu zahlen hat, wenn vorher kein nachweislicher Versuch war, sich ohne Anwälte zu einigen. - Das würde die Justiz enorm entlasten.

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die Beispiele "Todesstrafe und Folter" sind gut, aber schlecht gewählt, wenn einem dabei nicht USA und Saudi-Arabien einfallen, mit denen wir beste Beziehungen pflegen.
Und "Menschenrechte" sind ebenfalls schwieriges Thema, denn wer den Palästinensern keinen Staat ermöglicht, verletzt auch Menschenrechte durch Besatzung und zunehmend auch durch Annexion.

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Deren Meinung ist mächtig, aber davon würden beide doch auch nicht abhängig machen, was wir meinen. - Und warum sollte das bei RP anders sein?
Und müssen sich Merkel und AKK zu allem äußern? - Nöö.

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Dann soll Talmon mal nicht selbst das Völkerrecht verbiegen, denn das tut er, wenn er das Attentat auf Soleimani völkerrechtfertigt,

Hauptargument: Das Attentat war völkerrechtswidrig, weil nicht vom Mandat der irakischen Regierung gedeckt.

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Mochte den Artikel nicht komplett lesen. Der Autor liest meine ja auch nicht ;-)
Also kurz: Wem daran liegt, die Untaten des Attentatsopfers zu fokussieren, redet Kopfgeldjägern und Terrorismus das Wort - und gänzlich vorbei an der Völkerrechtswidrigkeit dieses Attentats.

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@Heribert Hansen, wirklich "jeder" schon Halbgescheite weiß, dass die US-Sanktionen eben auch dazu führen, dass auch unsere Zusagen ggü. dem Iran nicht mehr eingehalten werden, weil man um das US-Geschäft fürchtet.

Ich habe für jedes Unternehmen Verständnis, welches sich den US-Drohungen fügt, wenn es die EU nicht schaffte, Herrn Trump davon abzubringen.

Leider bekamen Sie womöglich nicht mit, dass Teheran beim Hochfahren der Urananreicherung versprach, es sofort wieder runterzufahren, wenn sich die USA wieder an das Abkommen halten.

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Auf anderem Blatt steht - und das wird Ihnen zumindest im Hinblick auf den Iran gefallen:

Ich forderte im Jahr 2012 alle Parteien und die Bundesregierung schriftlich auf, dem Iran sämtliches Atomprogramm auszureden und eine auf risikoärmere Energieproduktion durch Förderungsangebote schmackhaft zu machen,

- zumal es dem Iran an fossilen Energieträgern, Sonne, Wasser und Wind nicht fehlt, weshalb auch das zivile Atomprogramm militärverdächtig bleibt,

- desweiteren sich in einer Erdbebenregion Atomkraftwerke erst recht nicht empfehlen,

- desweiteren der Iran sich mit dem Atomprogramm enormen Schaden zufügte, weil ihm so viele Staaten nicht vertrauen.

Aber diese Aspekte waren den verhandlungsführenden Mächten leider überhaupt nicht wichtig, weil allesamt auf dem Atom-Trip und einige sogar interessiert, mit dem Iran solche Kraftwerksgeschäfte zu machen.

Entsprechend schlaff die Reaktionen der Parteien auf mein Schreiben, dass wahrscheinlich von irgendwelchem Deppennachwuchs bzw. Praktikanten höflich beantwortet wurde.

Einzig die GRÜNEN brachten davon in eine BT-Debatte ein.

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Ärgerlich das Tagesschau-Interview mit dem Völkerrechtler Stefan Talmon, in dem er das Attentat auf Soleimani für völkerrechtskonform erklärt.

Sein Argument: Der Iran habe Anschläge auf US-Basen im Irak zu verantworten. Somit das Attentat als Verteidigungshandlung rechtens.

Mein Hauptgegenargument lautet: Das Attentat war völkerrechtswidrig, weil nicht'mal vom Mandat der irakischen Regierung gedeckt.

Und ihm wären noch viele Gründe zu nennen, die dem Völkerrechtsprofessor sämtlich geläufig sind, aber schon das Hauptargument für sich genügt in Alleinstellung, zumal keine Notwehrsituation usw.

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Tja, von Unternehmern meinesgleichen gibt es halt "bloß" die staatliche Parteienfinanzierung, während es sich für die Großunternehmen lohnt, den Parteien die Spendenkasse zu füllen.

Was den Streit von Energieriesen mit den Anwohnern anbelangt, wäre Entgegenkommen allerdings leicht, bspw. in Nahbereichen von Trassen usw. das Netzentgelt zu streichen.

Schlug ich schon vielfach vor, aber unsere Parteien ...

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Nun steht es fest: Die Flugzeugkatastrophe war politisch verschuldet, denn auch mit "Versehen" hat jeder zu rechnen, der mit Drohungen und Taten an der Gewaltspirale drehte und sich auf ein völkerrechtswidriges Selbstjustiz-/Vergeltungsrecht berief.

https://www.tagesschau.de/ausland/iran-flugzeugabsturz-mitteilung-iran-103.html 

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20200112

@Jörn, "Aufsichtsräte" sind weitgehend von Haftung für ihre Entscheidungen frei. Daraus erklärt sich viel "Verantwortungslosigkeit" und die Attraktivität solcher Posten, weitgehend arbeitslos, weshalb viele "Aufsichtsräte" in zeitgleich vielen "Aufsichtsräten" Mitglied sind, während die Arbeit von "Vorständen" erledigt wird.

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Eine nüchterne Feststellung ist kein "Preisen", denn immerhin hätten viele - und auch ich - Teheran zugetraut, weiterhin zu leugnen.
"Sorry" macht übrigens wenig Sinn, wenn man dennoch wat unterstellt.

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@Doron, es wäre auch mir lieb, wenn die Teheraner Führung ihren kompletten Rücktritt verspricht und Zeit für den Aufbau von demokratischer Opposition gewährte.
Aber meine Erwartungen an Politik entsprechen selten dem, womit ich rechnen dürfte.

Dass Teheran nun den eingeräumten "Fehler" auf Erkennbarkeitsprobleme irgendwelcher Revolutionsgardisten reduziert und nicht der eigenen Politik, an der Gewaltspirale gedreht zu haben, ist deckungsgleich mit Trump und allen - ob auf den Straßen Teherans oder auch hier, die nicht klipp und klar sagten:

"Vergeltung in Selbstjustiz ist KEIN Völkerrecht."

Wer durch Drohungen und Taten an der Gewaltspirale drehte, ist verantwortlich für jedes Versehen, jedes Versagen. jedes Verbrechen, zu dem es ohne die Spannungserhöhung nicht gekommen wäre.

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Dass die Meere nach Willen der Vereinten Nationen eigentlich der Menschheit gehören sollten, aber von Großmächten über die Trickserei mit "Festlandsockel" immer mehr aufgeteilt wurden, spielt unserem Peter Koen überhaupt keine Rolle, weil er davon wahrscheinlich nicht weiß.
Und in diesem Enteignungsprozedere fielen dann für die wenigen Norweger und Isländer die Glückskekse an.
Die Meere, die Menschheit als Ganzes gehören, werden kleiner und kleiner.
Und die Trickserei schrammt in vielen Regionen oft genug knapp an Kriegen vorbei.

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"Feigenblatt" trifft es exakt im Hinblick auf den politischem Haupteffekt, aber die Motive für AfD-Nähe dürfen nicht übersehen werden, denn so manchem Idioten scheint die AfD-Hetze gegen Muslime unwiderstehlicher Köder.

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FFF-Lästerer

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Wie fern mag der Gesinnungswandel sein, wenn jemand selbst 'ne Niere braucht.

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Manch' lieb' Leut' sind halt wie in meiner Familie, dass sie "komplett vor den Herrn" treten möchten, als wüssten sie nicht aus Krimis und Gräbern vom Schwinden.
Und seltsam, wie nachrangig es entgegen aller Predigt wird, anderen zu spenden, obendrein man etwas selbst nicht mehr braucht.
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wer meint, sich vor mörderischer Ausschlachtung schützen zu können, kann es doch durch Widerspruch tun.

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"Zur Hand haben"? - Die Zustimmung/Ablehnung könnte in unsere schlauen Personalausweise integriert sein - und ließe sich somit zumindest bei jeder Verlängerung oder Ummeldung neu entscheiden.

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@Bürgün, das gibt oft, denn wer ohne Testament stirbt, vererbt gesetzlich. Und das kann dann ebenfalls das Gemeinwesen sein, wenn keine Angehörigen sind.

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wobei ArmReich nicht die Ursache von Naturzerstörung ist.- Sie ist vielmehr daraus, dass sich auf Kosten der Natur bereichern lässt, solange Natur noch ist.

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Mir machte sich jeder für die 176 Abschussopfer schuldig, der die Tötung Soleimanis als rechtens propagierte und den Vergeltungsdrohungen aus Teheran und Washington nicht widersprach.

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Wie kannst du den Krams da oben vertreten, dass ARTE Menschen verhöhnt habe?

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Linus, logo gibt es Iraner, die solche Effekte leugnen, wie sie ja auch mir nicht in den Kram passen, aber Realität sind. - Wer das nicht erträgt, soll FOX gucken.

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Lb. Johannes, "furchtbar wichtig" ist mir das Organspende-Thema ganz und gar nicht, aber Politik muss - wie ich - mitunter auch Probleme lösen, die mir nicht "furchtbar wichtig" scheinen.

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Lb. Herr Polenz, so neu ist die Ausnahme nicht, denn wer seine Steuererklärung vergisst und amtliche Erinnerungen ignoriert, wird geschätzt.

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Teheran gelang es seit Jahren nicht mehr, sich mit derart großem Rückhalt zu präsentieren.
Du magst es anders sehen. Dann isses halt kontrovers.

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Linus, nüscht ist homogen, nicht einmal das eigene Denken.
Drum gibt es nüchtern betrachtet keine Veranlasssung, diese Massen gesamt-identischer Motive zu verdächtigen - allenfalls im kleinsten Nenner, keine Freude über das Attentat auf Soleimani äußern zu wollen.
Leuchtet das ein? Ich bestehe nicht drauf.

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Lb. @Bürgin, wenn du fürchtest, lebendig für tot erklärt zu werden, dann solltest du dir diese Furcht nehmen und dich für den Widerspruch entscheiden. - Ist doch wirklich nicht schwierig.

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In Betracht käme noch eine 3. Option, dass Angehörige entscheiden sollen, sofern deren Einverständnis registriert ist, an solcher Entscheidung mitzuwirken.
Das würden dann vermutlich sehr viele Leute ankreuzen, führt zu mehr Aufwand in womöglich zu knappen Fristen.
Wem diese Option fehlt, sollte sich für den Widerspruch entscheiden, während ich einwilligen würde, denn einem Menschen das Leben retten oder erleichtern zu können, wäre mir beserer Abschied.

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Dann machen Sie doch vom Widerspruchsrecht Gebrauch. - Und falls das eigene Enkelchen sowat braucht, dann ganz schnell rein in den Organspendeverein.

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@Linus, es kann so schwer nicht sein, einer etwaig falschen Unterstellung argumentativ zu begegnen und sie nicht bloß zu beklagen oder zu behaupten.
Denn ich glaube tatsächlich, dass wir uns hinreichend zutreffend verstehen.

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Autsch Dass du solchen Bluthund-Bullshit auffährst, zeigt eigentlich nur deine Ferne zur dt. Medienrealität, denn alle namhaften Medien brachten ausführlich, dass Soleimani der schlimmste Drahtzieher allen Übels im Vorderen Orient gewesen sei.

Aber warum bringst du sowat? Entweder scheinst du zu glauben, ich würde einen Trauermarsch organisieren wollen oder du möchtest mir Soleimanis Tod schmackhaft machen nach Schema, je schlimmer er war, desto löblicher seine Ermordung.

Heiteres Ballern und Twittern, wenn daraus Prinzip werden dürfte, aber es würde nicht funxen, wenn verlängert zu Putin und XiJinping, denn das Recht des Stärkeren ist nur so gut, wie das Schwächere nicht zurückschlagen kann.

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Seine Ermordung kann ja legitim sein, denn wer mir bspw. Angehörige ermordet, soll sich nicht darauf verlassen können, dass ich ihm die Füße küssen möchte.
Aber ich mache kein Prinzip daraus, denn es ist gut, dass Selbstjustiz und Rache nicht rechtens sind, ganz gleich wie übel ein Übeltäter.

Und dann wäre da noch das Völkerrecht, denn seine Ermordung war offenbar nicht vom Mandat der irakischen Regierung gedeckt. Also präventiv und ohne Notwehr durfte ihm Trump nicht ans Leben.

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Anderes Ding im Iran-Kontext ist die Haltung zum iranischen Regime insgesamt:

Wir sind uns einig, dass es diktatorisch ist und massenhaft Menschenrechte verletzend, aber trotzdem von breiten Massen getragen wird.
Wir sind uns wahrscheinlich auch einig, dass solches Regime stürzen soll.
Die Geister scheiden sich eher am Wie, denn ein weiteres Syrien, Jemen, Libyen, einen weiteren Irak usw. wünsche ich nicht, weil schlimmer als das, was beseitigt wurde.

Über das Wie wird zu wenig gestritten, weil die Feinschaften und Eliminierungswünsche vielen Leut' wichtiger sind - und obendrein sowohl die Regionalmächte als auch die Weltmächte in fast jedem Konflikt rivalisieren anstatt gemeinsam die Gewalt zu stoppen, wie es völkerrechtlich Verpflichtung wäre, im Weltsicherheitsrat genügende Kompromisse zu finden.

Spezielles Ding im Iran-Kontext ist Teherans Atomprogramm, gegen das ich auch in ziviler Version argumentiere - und konstruktiv, denn ich ersuchte alle Parteien im Jahr 2012 schriftlich, die Verhandlungsziele zu ändern.

Anderes Ding im Iran-Kontext ist die Rolle Teherans in Nachbarländern und im "Nahostkonflikt":

Die Nachbarländer betreffend kann sich niemand über den gewachsenen Einfluss Teherans wundern, wenn dortige Regimes in Schutt und Asche fielen - und bis dahin unterdrückte Schiiten sich iranischem Supports bedienen und sicher auch in Abhängigkeiten geraten.

Den "Nahostkonflikt" betreffend ist der Iran im Moment der letzte, gewichtige Verbündete der Palästinenser gegenüber Israel, denn Russland und China halten sich ob des starken Gegenübers USA glücklicherweise zumindest militärisch heraus, während die EU zwar gegen die israelische Besatzungs- und Annexionspolitik protestiert und gemeinsam mit den USA und der UNO die Palästinenser durchfüttert, aber letztlich zuschaut und mitwirkt, wie vom Palästinenserstaat immer weniger bleibt.

Vor Ägypten ist Israel zZt sicher, weil Kairo mit sich selbst beschäftigt. Und der Libanon ließe sich, wie schon oft, mühelos überrennen, wenn die Hisbollah zu dreist wird.

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solche Auffassung gibt es auch in meiner Familie - und werden dann wohl vom Widerspruchsrecht Gebrauch machen.
Ich persönlich werte anders, denn mir ist die Lebensrettung wichtiger als die Trauerkultur - und auch die Trauer sogar leichter, wenn anderen daraus Lebensrettung wäre.

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Ich ärgere mich oft über die Bahn - und schreibe weniger drüber, weil es im Vergleich zu den Problemen im Straßenverkehr unverhältnismäßig wär'.

Nebenbei: Ich halte die oben dokumentierte Antwort der Bahn für eine falsche Rechtsauskunft, denn sehr unwahrscheinlich, dass die Bahn als Betrieb weniger für Personen- und Sachschäden haften als bspw. private Bus-Unternehmen.

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ich mutmaße, dass die DB für Personalversagen, Personen- und Sachschäden in gleicher Weise haftet wie jedes private Busunternehmen.
Die Betriebsgröße der Bahn stellt sie möglicherweise von Versicherungspflichten frei, jedoch nicht von der Haftung.
So jedenfalls, wenn ich mich recht des Studierten erinnere. Ich verlasse mich da ganz auf die Altersdemenz ;-)

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@Linus, sehr wahrscheinlich, dass mich hier & da wat triggert, zumal mich vor allem triggert, wenn Selbstjustiz statt Völkerrecht diskutiert wird.
Aber trotz Triggerei und alledem lasse du mich ruhig auch scherzen, denn ärgerlicher müsste mir sein, dass die Mullahs, Trumputins und KimBummse nicht auf mich hören ;-)
Alles gut <3

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wenn du meinst, ich hätte mir ausgedacht, dass du und der Bluthund-Artikel Medienschelte treiben, dann lohnt das Nachlesen der eigenen Werke, denn leider zu offensichtlich, dass du Kommentare als Mullah-Propaganda verketzerst, sobald sie nicht mit deinen Feindschaften nicht gleichziehen. - So kommt es bei mir an. Und wenn mal anders, dann freue ich mich ganz ungezwungen von Fall zu Fall für sich.
Und was ich dir und dem Bluthund-Artikel an Versäumnis vorwerfe, lässt sich doch leicht belegen, indem du in besprochenen Texten nach Völkerrecht suchst und nichts findest.
Das ist mein Vorwurf - und vollkommen Hamsterrad, wat da aus Perspektive einer Sekte über iranische Einflüsse schwadroniert wird, als sei auch nur irgendeine Bürgerkriegspartei nicht immer auch zu jederlei Allianzen bereit, wenn es ihr möglich und nötig erscheint.

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Was die Kultursensibilität anbelangt, so kommt es weniger darauf an, ob mir daran mangele, sondern vielmehr darauf, dass die Führungen in Washington und Teheran sich falsche Vorstellungen voneinander machen, wie das eigene Getöne und Getue auf der anderen Seite ankommt.

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Auch ein interessantes Thema, aber darum ging es bislang nicht - und würde auch wenig beisteuern, es auf Falsch/Richtig zu beurteilen, was sich die Streitparteien an gegenseitiger Hetze, Drohung, Gewalt inklusive Abschuss der Passagiermaschine in den vergangenen Tagen leisteten.

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Dass sich Prantl zu allem und jedem äußert, entspricht seiner Stellenbeschreibung und wahrscheinlich auch seinem Naturell (wie meinem), ist meist gut, aber überzeugt halt nicht immer über bereits vorhandene Zustimmung hinaus.
Mein Tipp an Herrn Prantl: Einfach zusammenreißen, den inneren Schweinehund überwinden und dann vom Widerspruchsrecht Gebrauch machen, auch wenn es dafür kein Zeilengeld gibt.
Das war es dann schon, schmerzfreier als eine Grippe-Impfung - und ich werde ihm überhaupt nicht bös' sein, denn es werden sich viele zum Organspenden bekennen, solange aus Retorten nicht machbar.
Soweit zum Beschwer, dass Schweigen dann mal Zustimmung wäre - im engen Terminkalender.
Mir scheint es zumutbar, wenn bspw. mit Personalausweis-Änderungen synchronisiert, bis dahin Schweigen bleibt Ablehnung.

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Prantls Hauptargument: "Die körperliche Unversehrtheit"

Als mich meine liebenden Eltern "gottfällig" machten, war mir Widerspruch noch nicht möglich, war wochenlang Schmerz, aber okay, denn gut gemeint - und alles verziehen.

Aber darum geht es nicht, lieber Hr. Prantl, denn wer sich posthum nicht schockgefrieren lässt, dem setzt der körperliche Zerfall je nach Habität recht zügig ein, wie RP und ich aus Zwangssemestern Gerichtsmedizin wissen.

Wem es so wichtig ist, im Besitz aller Organe verbrannt oder beerdigt werden zu wollen, dem kann doch so wichtig nicht sein, es eigentlich nicht darauf ankommen, bloß mal vom Widerspruchsrecht Gebrauch zu machen.


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Nun seid bitte nicht sauer, wenn ich wat am oben verbreiteten Eindruck korrigiere, denn das Thema ist seit Jahrzehnten auf dem Tisch und fiel immer wieder runter, ohne dass mich die Lösungsvorschläge rundum glücklich machten,
denn eigentlich möchte ich das Schweigen nicht gedeutet sehen, wenn doch möglich und verlässlicher wäre, Bereitschaft, Ablehnung und Enthaltung abzufragen und bei den Krankenkassen in gemeinsamer Datenbank zu vermerken.

Im Jahr 2011 forderte ich eine Solidarlösung, also eine Regelung auf Gegenseitigkeit dergestalt, dass wer seine Spendenbereitschaft verweigere, dann allen Einwilligen nachgeordnet wird.

In der Diskussion um solche Lösung ging es dann um die Frage, wie denn zu handhaben sei, wenn jemand erst bei Eigenbedarf seine Spendenbereitschaft erkläre.

Nun, auch das begrüßte ich, denn immerhin könne auch von solcher Spätentscheidung im Falle des Ablebens Organspende für andere sein, aber halte es noch immer für legitim, solche Spätentscheider den Frühentscheidern nachzuordnen und den Ablehnern vorzuziehen.

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Wir hatten findige Diskussionsbeiträge, bspw. dass jemand Herzprobleme habe oder bloß fürchte - und guten Draht zum Herzspezialisten durch Golfclub oder Segelverein - und sich darum "vorbeugend" auf eine Bedarfsliste bringe

Ja, so ist das mit vielen Problemen, dass wenn Lösungen sind, sich dann auch Missbrauch nicht ausschließen lässt. Aber das kann in vielen, vielen Fällen kein Grund sein, sich den Lösungen zu verschließen.

Ausnahme bspw. "Atomwaffen zur Friedenssicherung", denn mir scheint das technische und Missbrauchsrisiko zu groß, weshalb ich von den Atommächten erwarte, dass sie sich entweder auf ein komplettes Verbot verständigen oder die Dinger deutlich reduziert unter ein gemeinsames Oberkommando stellen. - Aber das will ich jetzt nicht diskutieren, sondern es soll nur Beispiel dafür sein, dass man wegen etwaiger Missbrauchsmöglichkeiten eben doch auch mal auf "Lösungen" verzichten sollte.

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Nur wenn sich meine Wünsche nicht erfüllen, dann ist mir auch die "Widerspruchslösung" recht, denn mir liegt mehr an der Lebensrettung als an Befindlichkeiten.

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Bist dir sicher, dass du die Schule gebildeter verlassen hast als Greta? Ich glaube mich solchen Greta-Vergleichs unterlegen, obwohl manchen Leut' verdächtig, hinsichtlich Bildung etwas eingebildet zu sein.  

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Blasius Wieser, nicht missverstehen, denn so gänzlich glücklich macht mich die Widerspruchslösung ja nicht, aber wir hatten das Thema schon so oft auf dem Tisch, dass mir diese umstrittene Lösung lieber als keine ist.

Ich schaute grad nach und fand alten Text aus 2011, mit dem ich eine Solidarlösung dergestalt forderte, dass wer erst einwilligt, wenn sich Eigenbedarf anmeldet, dann in der Rangfolge nach den Einwilligen und vor den Unwilligen einzusortieren sei.

Also war ich damals der "Entscheidungsregelung" näher, die dann allerdings auch Pflichtveranstaltung zu sein hätte, bin es nur inzwischen leid, wenn wieder 10 Jahre ins Land gehen.

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Organspende updaten !!! Zu viel Krams drin und wenig akzentuiert

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Aber mich fragt ja keiner" ??
Hat den Vorteil, dass ich irren darf.

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13.01.2020

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ja, das kann ein Weg sein, aber ruhig auch mal vorher mit der Person besprechen, der solche Entscheidung dann zugemutet wird.
Ich gehöre zu den Leuten, die sich auch unangenehme Entscheidungen zumuten lassen, aber wenn man Pech hat, dann kann es auch zu Meinungsverschiedenheiten mit anderen Angehörigen kommen.

Mit meiner "Solidarlösung" wäre dem Fuchs in dir dann jedoch nicht gedient, denn sie privilegiert die erklärt Einwilligen.
Aber meine Lösung steht ja auch nicht zur Abstimmung, während deine Lösung im Falle der Widerspruchslösung ganz bestimmt weite Schule macht.

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@Jörn, bist du "Russland" (damals Sowjetunion) denn heute noch böse deswegen - oder ist es bloße Feststellung, dass es so gar nicht rechtens gewesen sei, dass dann auch der "Herrenrasse" Land genommen wurde, die sich zuvor schon jede Menge fremdes Land genommen hatte.

Nicht missverstehen, denn ich bin vollends dagegen, dass Krieg Grenzen verändern darf, aber damals bestand solche Auffassung noch nicht in dem Maße wie heute und verliert sich heute leider auch wieder, wie am Ukrainekrieg und Erdogans "Sicherheiszone" zu sehen oder auch an israelischen Annexionen.

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Lb. Hr. Polenz, wir müssen andere Akzente setzen.

Das Problem ist doch, dass eben auch viele Millionen Iraner und die mächtigen Revolutionsgarden das Mullah-Regime unterstützen.

Wenn wir möchten, dass nun die vielen, vielen Millionen einander nicht an die Kehlen gehen, dann braucht es auch gegenüber den Mullahs andere Ansprache als sie gegenüber Gaddafi und Assad schon versagten und nur die Bürgerkriege befeuerten.

Der Weg ist so wichtig wie das Ziel. - Oft sogar wichtiger. Ansonsten wieder bloß Chaos und Ruinen.

Je schroffer wir den Mullahs kommen, desto schroffer werden sie sich die Macht zu erhalten versuchen, denn konstruktive Eingriffs- und Lenkungsmöglichketen würden wieder mal scheitern an den äußeren Rivalitäten um das Bürgerkriegsland.

Was meinen denn Ihre Freunde Wolfgang Ischinger und Otmar Steinbicker dazu?

Viele brauchen wir nicht zu fragen, denn wer glaubt, dass mit Bürgerkrieg den Menschenrechten gedient sei - oder wem ein Iran im Schutt besser sei als ein Iran mit Raketen, wird sich weniger den Kopf machen, welche Entwicklung sein darf.

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@Paul, da ticke ich genau umgekehrt, denn Schicksal ist Schicksal, während Verschulden miese Stimmung macht.

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"Interessen" nicht gepostet: 

ich beschäftige mich mit ganz vielem nur ungern, z.B. Steuererklärung und vieles Berufliche ist auf meiner Hobbyliste seit langem auf Talfahrt.
Erfolg und Routine zu erarbeiten, ist interessant, aber sobald erlernt, wird mir langweilig. Diesbezüglich bestaune ich Leute, die nimmersatt und leidenschaftlich immer mehr draus machen.

Solche Leidenschaft empfinde ich nur für manch' Wissenschaftliches, wo es zwar auch nicht ohne Routinen abgeht, aber mir scheint, dass die Phantasie wichtigerer Faktor für Durchbrüche ist.

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@Frank, das eigene Ableben interessiert mich eher zu selten - und stünde es binnen klarer Frist bevor, würde ich dazu neigen, diesbezügliche Erledigungen vor mir her zu schieben, bis die Zeit zu knapp wird.
Aber glücklicherweise bin ich so wichtig nicht, dass Unerledigtes schlimme Sünde wäre, wenn mich ein Blitz träfe.
Dann könnte allerdings wichtiger sein, ob noch eines meiner Organe für Bedürftige taugt - und darum mag ich mich in solcher Thematik entscheiden.

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@Paul, dass die Menschheit bisher immer eine Lösung gefunden habe, scheint mir nicht einmal für den vergleichsweise kurzen biblischen Zeitraum zutreffend, obendrein unserer Spezies auch noch keine derart große Naturkatastrophe widerfuhr, wie sie bspw. für das Aussterben der Dinos verantwortlich gemacht wird.

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Arne List, "die Weltmächte" nicht "abstrakt", denn gemeint sind die Ständigen Mitglieder des Weltsicherheitsrates - und wenn denen mal völkerrechtskonform tatsächlich an der Eindämmung und Vermeidung (bürger-)kriegerischer Geschehen mehr als an ihrer Rivalität gelegen wäre,
- dann hätte Kofi Annan als Syrien-Sonderbotschafter nicht das Handtuch geworfen,
- dann wäre einem General in Libyen klar, dass er die Geschicke des Landes nicht militärisch verändern kann,
- dann ließe sich auch mit Teheran anders verhandeln, als wenn sich dort die Weltmächte dem Regime als Verbündete einerseits oder Todfeinde andererseits einmischen.

Ich mache mir wie du "keine großen Illusionen" - eher auch keine kleinen Illusionen, nämlich gar keine, denn so groß die Gefahren beim DDR-Kollaps waren, so dennoch nicht vergleichbar, weil sich UdSSR und USA einig zeigten - und das SED-Regime vernünftig genug war, zu kapitulieren, denn es konnte sich wegen des fehlenden Rückhalts seitens der Sowjetunion nicht retten.

Anders mit dem Iran:
Zwar werden Russland und China nicht für dieses Regime den Weltfrieden riskieren, aber Teheran wie schon Damaskus auch nicht auffordern, sich westlichen Wünschen zu fügen.

Also wenn dem Westen nichts weiter einfällt, als Russland bspw. einen Waffenkunden zu nehmen und Israels letzten Palästinenser-Verbündeten in Staatsform zu entsorgen, dann wird der Ideen zu wenig gewesen sein, um den Iran vor der Zerstörung zu bewahren.

Hält man meine Weltmächte-Kritik für unerheblich, weil der Iran immerhin viel Eigendynamik habe, so blieben auch diesbezüglich Bedenken, wenn die von Igor Schwarzmann gewünschte "Entmullahrisierung" als Auftakt und nicht als Ende einer friedlich-demokratischen Entwicklung betrachtet würde.

Grob geschnitzt: Ich hielte es in der diplomatischen Fernansprache für gescheiter, nicht gegen das Regime, sondern mit dem Regime und der Opposition Prosperität zu erarbeiten.

Insofern ganz wesentlich, dass sich die EU mit den USA auf eine konstruktive und gegenüber dem Iran respektvollere Sanktionspolitik verständigt.

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Die Natur ist mir kein personales Wesen, dem ich Willentlichkeit zu unterstellen wüsste. Aber sie treibt beachtliche Blüten, von denen die Menschheit eine unter vielen ist, denen ich Willentlichkeit in vielem ansehe. Anderenfalls wäre es unsinnig, über Moral und Verbrechen zu sprechen.

Gleichwohl kann mich die Natur "demütigen", meinen menschlichen Hochmut korrigieren. - Insofern nicht schlecht, wenn mehr Demut gegenüber der Natur voraus wäre, um sich einiges an Erfahrung zu ersparen, dass es sich rächt, die Natur zu misshandeln.

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"Nur die Menschen können demütigen und gedemütigt werden. Fauna und Flora kann man grausam behandeln und zerstören, aber nicht demütigen."
Das halte ich ebenfalls für falsch, denn es behauptet pauschal, andere Lebewesen seien ohne Befindlichkeiten, als schlage ihnen Leid nur auf die Physis und nicht auch aufs Gemüt.

Je physisch ähnlicher uns Lebewesen bewusst werden, desto bewusster auch die psychische Ähnlichkeit.

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Ich mag "dummes Zeug", aber stets vorausgesetzt, man wahrt die Distanz, denn nur dann kann dummes Zeug helfen, Erkenntnis zu schöpfen.
Ich mag "schlaues Zeug", aber stets vorausgesetzt, man wahrt die Distanz, denn Großen Geistern erliegen wir kleineren Geister zu leicht, wenn die Großen Geister irren.

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dat klingt mir wat zu radikal, denn es schon Vorteile, sich einen abgebrochenen Zahn ergänzen zu lassen oder einen Herzschrittmacher binnen 20 Minuten zu gönnen, um Jahrzehnte leben zu können.
Es sei denn, das Leben sei soooo gräulich, dass man es nicht mehr möcht'.

Aber klar, wir alle sind gut beraten, einander nicht "Lebe weiter" zu verordnen, falls halbwegs gesichert, dass Lebensmüdigkeit kein vorübergehender oder heilbarer Zustand ist.

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Zu dumm nur, dass mit Fischer & Co. der Umweltpartei Leut' erst auf das Trittbrett, dann in die Führung kamen, denen dat Ego wichtiger als die Umwelt war.

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Zu dumm nur, dass mit Fischer & Co. der Umweltpartei Leut' erst auf das Trittbrett, dann in die Führung kamen, denen dat Ego wichtiger als die Umwelt war.
Drum werden von solchen Strolchen auch nur Dummsprüche bleiben und Geschichtsklitterung hinsichtlich des mit anderen Parteien gemeinschaftlichen Versagens.
Beispiele: "Forschungsanstalt" Asse, Afghanistankrieg als "Bündnisfall" usw.

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40 Jahre GRÜNE

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unfertig 

Jenau, doch ich könnte es deutlich schneller als "ein Stündchen" resümieren
Dem Asteroiden wäre ich aus weltanschaulichen Gründen schon deshalb nicht böse, weil die Naturprozesse für moralfrei haltend, was sich allerdings nicht mehr ins Leben unserer Spezies verlängern darf, denn unsere technischen Möglichkeiten erzwingen anderes Denken, wie Einstein es früh erkannte, zwar

denn - je nach Größe - womöglich weniger böse als der Menschheit, die sich zwar mit jährlichem Aufwand von ca. 1.700 Mrd. € den gegenseitigen Garaus ermöglichte, aber um solche Asteroiden zu wenig kümmerte.
Okay, auch ich würde allenfalls einen weltweiten Militär-Etat solchem Problem widmen, zumal anderes dringlicher scheint.

Insofern ist die Wahrscheinlichkeit größer, dass ich im Herannahen des Himmelskörpers wie schon in Unfallsituationen denken würde: "Okay, das war es dann wohl. Und es war für mich eine recht gute Zeit."

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11. Gebot: "Du sollst nicht pöbeln"

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Bernd W., ich bin bekennender Atheist, aber sage:
Der Streit gegen die Religion ist intellektuell zu führen und politisch nur demokratisch unter Wahrung der Menschenrechte.

Ich überlege und mutmaße:
Wenn das iranische Volk mehr den Mullahs vertraut als denen, die mit unreligiösen Parolen mehr zu erreichen versprechen, dann soll auch der künftige Iran ein "Gottesstaat" bleiben,
wenngleich hoffentlich mit baldiger Einsicht in die Sinnhaftigkeit der Säkularität, um allen Bekenntnissen gerecht zu werden, die zu vertreten jedes Staatswesen verpflichtet ist.

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Bernd, jenau, drum wird es sich nicht auf der Straße entscheiden dürfen, sondern besser in einem betulicherem Demokratisierungsprozess.
Die 50 Prozent wären zunächst mal "Volkseigentum" unter Regie der "Revolutionsgarden", die sich der Frage, wie und ob dafür geeignet, in friedlicherem Umfeld auch sachlicher stellen werden.
Allemal der leichtere Weg, während ein Szenario gewaltsamen Umsturzes zum Zwecke der Enteignung und Massenententlassung von "Revolutionsgardisten" sich als ähnlich schlimmer Fehler wie im Irak erweisen könnte.

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Kindesmissbrauch - STERN: "41 Kinder täglich" - ich vermutete, es fehlen zwei Nullen. 

Hans Klein, du rechnest meine Schätzung FALSCH, denn es geht nicht um Mord, sondern um Missbrauch - und deshalb werden es nicht täglich neue, sondern häufig die selben Opfer sein.

Also keine "1,5 Mio. Kinder" jährlich, sondern eher "1,5 Mio. Missbrauchsdelikte" jährlich und vielleicht auf 15.000 Kinder jährlich verübt.

Ich glaube, die Autoren des STERN rechneten falsch, indem sie geschätzte 15.000 Missbrauchsopfer pro Jahr auf "41 missbrauchte Kinder pro Tag" runter rechneten - und auf diese Weise Opferzahlen mit Deliktszahlen verwechselten.

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 @Edith, bevor unverteilte Organe in die Tonne kommen, sollten sie auch Egoisten zuteil werden, denn mir scheint eine Gesellschaft gehobener, je besser sie auch mit Schwachen und Schwierigen umgeht.

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Liebe Mullahs, so Ihr mich hört: Je größer der Hochmut, desto tiefer der Fall. Und das droht allen Iranern, wenn Euer Hochmut das Feuer untereinander entfacht und mit Blut gelöscht wird.

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Die Sowjetunion war diesem Land nicht nur wegen der Apartheid feind, sondern auch aus geostrategischer Rivalität mit dem Westen um das südliche Afrika, z.B. Angolakonflikt,
während das Apartheid-Regime dem Westen fest verbunden war, bis hin zu atomaren Joint Ventures mit Israel und wahrscheinlich auch Pakistan.

Die gelobte "Weltöffentlichkeit" trat mir mit ernsthafteren Protesten und Regierungsmaßnahmen gegen das Apartheid-Regime erst mit dem Tauwetter zum Ende des Kalten Kriegs auf die Bühne.

Zeitgleich gingen den sozialistischen "Befreiungskriegen" im südlichen Afrika die Puste bzw. die Patronen aus.

So hatte der Westen und vor allem die weiße Oberschicht der Region "eine Sorge weniger" - und musste sich "im eigensten Interesse" aus Gründen ihrer innen- und außenpolitischen Schwäche um einen möglichst friedlichen Übergang mühen.

Das gelang dann weitgehend.
a) Wesentlich DANK eines weisen Nelson Mandelas, dessen Typus als charismatische Stimme der Vernunft in vielen andersortigen Konflikten einfach mal zu sehr fehlt, um friedliche Wende zu schaffen.
b) Aber es kam kaum minder darauf an, dass die Machthaber friedlich mitspielten.

Auch Ägypten hatte einen solchen Menschen wie Nelson Mandela, aber es wurde verscherzt, weil ihm auch der Westen misstraute oder ihn schlicht übersah, wie ohnehin zu wenig hingeschaut wird, was es an gescheitester Menschheit in "schwierigen Ländern" gibt.

Der Mann hieß und heißt Bassem Youssef.

Ein weiterer war/ist Mohammed el-Baradei, auch hierzulande bekannter, weil Friedensnobelpreisträger und ehemals IAEO-Generaldirektor, aber auch er bekam westlicherseits zu wenig Unterstützung, weil er in vielen Fragen, so auch hinsichtlich der Iran-Politik nicht einseitig genug westliche Position bezog, sondern kosmopolitisch objektiver agierte.

Beide Genannten hätten mir nicht unbedingt an die Regierung gemusst, aber es wurde versäumt, darauf zu bestehen, dass ihre Stimme nicht zum Schweigen gebracht wird und die Anhängerschaft keiner Verfolgung ausgesetzt ist.

Für unsere Passivität genügte, dass jemand nicht "unsere Stimme" war. Desgleichen Versagen in Moskau und Peking. Ein Kollektivversagen aus rücksichtsloser Rivalität.

Also Bedingungen.

1. Bedingung:
Den Menschen in einem diktatorischen Land ist nicht gedient, wenn die Opposition in einen bürgerkriegerischen Konflikt mit einer von Massen getragenen Diktatur getrieben wird.
Die diktatorischen Kräfte gehören mitgenommen in die neue Republik (sage ausgerechnet ich, zumal stets klagend, dass Nazi-Verbrecher nicht zur Verantwortung gezogen wurden, aber es ließe sich erklären) Daran werden sich mehr Geister scheiden.

Der erste Satz eine Selbsverständlichkeit, nur zwei Gruppen nicht, a) den vielen idiotischen Revoluzzern und b) vielen, denen es gleichgültig ist, was aus den Iranern wird, "Hauptsache der Iran ist am Boden".

2. Bedingung:
- Die Weltmächte dürfen um den Iran nicht rivalisieren,
- müssen einander Interessen ausgleichen, sofern Interessen durch die iranische Entwicklung Verkürzung droht,
- müssen zusammenwirken, um gemeinsam Regime und Opposition auf Friedlichkeit zu verpflichten,
- ohne dass dem Regime und den Menschen der Eindruck entsteht, das Land werde als "Kind" betrachtet oder die Weltmächte wüssten nicht um ihre eigenen Sünden, die erheblich größeren Ausmaßes sind.

Wenngleich RP & viele hier dazu neigen, solche Texte als "naiv" zu erachten - aus bloßem Grund, dass es anders komme, dann wird etwas verwechselt:

Naiv wäre, wenn etwas nicht sein kann oder wenn etwas zu erwarten gleichbedeutend damit wäre, auch damit zu rechnen.

Überhaupt nicht naiv ist hingegen, etwas zu fordern, was möglich und richtig wäre, auch wenn es anders kommt, weil von zu wenigen vertreten.

"Die Sklaverei ist Unrecht!" - Solche Stimmen gab es schon immer, aber bis in das 19.Jahrhundert meiner UrUr-Großeltern war es noch Geschäftszweig Europas in Afrika und "Neuer Welt". - Die Selbstverständlichkeiten änderten sich.

Friedensforschung auf völkerrechtlicher Grundlage sollte und kann kein Lobbyismus nationaler Interessen und rivalisierender Allianzen sein.

Friedensforschung auf völkerrechtlicher Grundlage ist wie die Rechtswissenschaft allgemein. as Recht allgemein und

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Es ist dumm, sich über Dummes lustig zu machen, wenn einem nichts Gescheites einfällt.

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"Ich wäre dafür, dass man Ihnen den Atommüll ins Wohnzimmer packt." - So und nicht weniger primitiv ist Ihre Argumention gegenüber den Jugendlichen, die sich für Umweltschutz engagieren.
Unsere "Generation SCHLAU" ließ sich von ALLEN Bundestagsparteien (einschließlich Trittin usw.) weiß machen, die Asse sei eine "Forschungsanstalt" und keine Wilde Atommülldeponie.
Unsere Dummheit kostet uns Milliarden und wird wahrscheinlich auch dann keine "Entsorgung" sein, sondern neue Sorgen bringen.

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Ludwig Greven, so sollte gegen FFF allenfalls reden, wer ihnen zum Vorbild taugt, also mal in deinen Worten, auf "Online-Aktivitäten + Smartphones + Fliegerie + Konsum aus Fernost etc." verzichtet
und wer Vorschläge macht, womit sich Siemens ökologischer einbringen und Geld verdienen könnte und sollte.
Aber ein WeiterSo ist wirklich die untauglichste Version, um uns den Planten vor der Ruinierung zu retten.
Es geht tatsächlich ums "Retten", eine menschheitliche Herausforderung, der sich nicht rausreden kann, wer dagegen redet - oder sich gegenseitig rausredet.
Wer austeilt, muss einstecken können. Das muss sich die FFF gefallen lassen, aber auch du und ich.

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"So ganz frisch ist unser Dieter nicht mehr." = auch wat dran.
Der Abercr hat aber nicht recht, wenn er die ÖR als "linksgrüne Indoktrinationsplattformen" verunglimpft, denn das sind sie nicht, sondern diesen Verleumder stört dann in Wahrheit, dass "linksgrün" mit repräsentiert wird.
Der Abercr soll sich damit trösten, dass ich mir seinesgleichen Früchtchen auch jeden Tag über die ÖR zumuten lassen muss.

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Die Vernünftigen in der Union sind zu still, dass solche die ARD und ZDF verunglimpfenden Äußerungen Schlagzeilen machen, ohne sich sofort als randständig zu blamieren.

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Ich hoffe nicht, dass Abercr es in die Satire schafft, denn solche Karrieren leben davon, dass sie mit Humbug Aufsehen erregen, für den sie dann von anderer Seite verhätschelt werden.

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Du zweifelst an der Geschwindheit meiner Gedanken ??

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in Unfallsituationen war ich schon schneller fertig: "Hatte ich sehen/vermeiden können. Leben und sogar auch Tod dennoch vglw. glücklich."

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Und beim Asteroiden, je nach Größe - wäre bei heutiger Himmelsbeobachtung wahrscheinlich mehr Zeit als bloße Stunde - und noch Gelegenheit, sich drüber zu empören, dass vielleicht Abwehr möglich gewesen wäre, wenn andere Prioritäten, aber dann würde gelten: "Je größer, desto Rumms".

Ich fürchte eigentlich mehr,
- dass unsere Spezies einem Supervulkanismus siechend erliegt, gegen den sich kein Kraut wachsen lässt,
- oder dass wir uns selbst verschuldet einem Atomkrieg erliegen, den ich als "versehentlich" für wahrscheinlicher als "gewollt" halte.

Bliebe die Frage, was einen das Ende der Menschheit angehe, wenn man es doch wahrscheinlich nicht persönlich erlebe.

Aber ich langweile bestimmt schon genug.

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Jenau, doch ich könnte es deutlich schneller als "ein Stündchen" resümieren
Dem Asteroiden wäre ich aus weltanschaulichen Gründen schon deshalb nicht böse, weil die Naturprozesse für moralfrei haltend, was sich allerdings nicht mehr ins Leben unserer Spezies verlängern darf, denn unsere technischen Möglichkeiten erzwingen anderes Denken, wie Einstein es früh erkannte, zwar

denn - je nach Größe - womöglich weniger böse als der Menschheit, die sich zwar mit jährlichem Aufwand von ca. 1.700 Mrd. € den gegenseitigen Garaus ermöglichte, aber um solche Asteroiden zu wenig kümmerte.
Okay, auch ich würde allenfalls einen weltweiten Militär-Etat solchem Problem widmen, zumal anderes dringlicher scheint.

Insofern ist die Wahrscheinlichkeit größer, dass ich im Herannahen des Himmelskörpers wie schon in Unfallsituationen denken würde: "Okay, das war es dann wohl. Und es war für mich eine recht gute Zeit."

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Die FAZ stellt Deutschland als Deppen dar, damit wir Russland gegenüber noch schärfer werden. - Anders lässt sich die Interview-Führung nicht interpretieren.

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Dass dem Trump alles Unliebsame "FakeNews" sind, ist weniger schlimm als die Unverlässlichkeit seiner präsidial-mächtigen Verlautbarungen.
Im Übrigen kommt es völkerrechtlich nicht darauf an, ob man sich in Washington eines Anschlags gefährdet sah, sondern darauf, dass der Anschlag auf Soleimani nicht vom Mandat seitens der irakischen Regierung gedeckt war.

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Lb. Ludwig G., "auf individual-moralischer Ebene" machst du aber oben ggü. den FFF.
Das darf man auch, nur halt nicht im Glashaus sitzend - und da sitzen wir tatsächlich alle, einige weniger, andere mehr.

Z.B. meine Frau weniger als ich und setzte immerhin durch, dass ich nicht mehr mit 260, 280 km/h und bis zu 26 Litern Verbrauch andere Verkehrsteilnehmer schockiere, sondern mit schwächeren Fahrzeugen deutlich kompatibler und sparsamer.

Also ganz so fern vom Persönlichen sehe ich es nicht und muss mir deshalb einige Vorwürfe gefallen lassen.

Z.B. viel zu wenig in Solarthermie gesteckt, obgleich Mittel vorhanden und es sich auf einem Haus sehr gut rechnet, aber viele Häuser mit Etagenheizungen ausgestattet, weil Zwangsmodernisierung auch für Vermieter lästige Vorgehensweise ist und ich meiner Verwaltung auch gerne die Heizkostenabrechnerei erspare.
Aber das waren falsche Weichenstellungen im jahrzehntelangen Format, denn Gasetagenheizungen sind technisch fragiler, haben x-fachen Wartungs- und Schorni-Aufwand im Vergleich zu Gebäudezentralheizungen und eine solarthermische Ergänzung systemisch ausgeschlossen.

Oft scheue ich den organisatorischen Aufwand und labere auch lieber darüber, dass gesamtgesellschaftliche und weltweite Energiewende wichtiger sei.
Da bin ich dann gerne mal einfallsreich und machte simpelmechanische Vorschläge zu Schwerkraftwerken und Energiespeicherung per Festkörpern,
simpelmechanische Vorschläge für Gezeitenkraftwerke per Auftriebkörpern, ..., thermische Dehnungskraftwerke, andere Dachkonstruktionen usw.

Fachlich qualifizierte Freunde haben Freude am "typisch Markus" und durchaus sinnigen Ideen, aber Hochqualifizierte verdienen halt auch schon gut mit der Optimierung etablierter Verfahren, zumal es auch bei denen stets vorwärts geht. Darunter leidet die Kreativität und Technikrevolutionäres.

Und doch herrscht bei allen Höherqualifizierten Einigkeit, dass es Energiewende braucht und gute Aussicht auch im Wettbewerb hätte, aber die Investition in Neuartiges ist riskanter und die Amortisation ferner als im verlässlicheren Modernisierungsprozess.

Damit der öffentliche Druck nicht zu groß ist, präsentiert man sich in allen Werbeprospekten stets übertrieben "evolutionär" oder gar "revolutionär", als sei ein Paradigmenwechsel vollzogen oder in Kürze zu erwarten, was sich aber in Investitionsplänen nicht abbildet.

Trotzdem wird es kommen. Nur je zögerlicher, desto dramatischer die Verspätung.

@Ludwig, wir haben eigentlich die Ressourcen, um eine vernünftige Energiewende hoffen zu dürfen, aber wahrscheinlicher ist, dass man uns mit öffentlich finanzierten "Pilotprojekten" kommt, wie sie an Schwachsinn kaum zu übertreffen sein werden, um uns "Bemühen" vorzugaukeln, wie damals mit dem "Growian", der sich in Miniversion hätte bewähren müssen, ehe man ihn riesig baute, worauf alsbald der Abriss folgte - und Windkraft blamierte.

Meine Familie investierte dann trotzdem - und Fehler sind immer - so brachte ein großes Rad kaum die Hälfte des kleineren Rades, aber die Dinger laufen noch heute, wenngleich inzwischen ohne uns.

Jetzt fand das BFM "14 Mrd. Überschuss".

Mir graut die Vorstellung, welche Verwendung droht, denn einfach mal so "in die Infrastruktur" erlebte ich persönlich zu oft als "ab in den Gulli", weil große Vorhaben großer Vorbereitungen bedürfen, also Mittelstreckung über Jahre - mit wenig beginnend, ansteigend und wieder fallend, wenn mit Vernunft umgesetzt oder Amortisierung bspw. durch Nutzungsgebühren eingeplant.

So jedoch wird die öffentliche Haushaltspolitik nicht gehandhabt, sondern als publikumswirksames Gezerre - und Milliarden verpuffen wenigen zum Gewinn und allen eher kaum mehr als politischer Propaganda.

Okay, das ist sehr düster gemalt, aber dennoch spricht vieles dafür, dass eben auch Freunde von mir "individuell" und vernetzt Gedanken machen sollten über die Routinen hinaus. Dann greift auch die Politik sinnvoller zu.

Mein persönliches Hobby ist die Technikstrecke weniger und war ohnehin eher biologisch unterwegs, aber Weichenstellungen in der jugendlichen Trotzphase beförderten einerseits meine wirtschaftliche Unabhängigkeit und andererseits Fokussierung auf das menschheitlich wichtigste Gleis namens Völkerrecht, denn im beibehaltenen System der rivalisierenden Gewaltpotenziale sehe ich die größte und gefährlichste Verschwendung intellektueller und materieller Ressourcen.

Als Demokrat denke & labere ich allerdings überall mit, denn ich sehe mich in Haftung für meine Vertreter, wirtschaftlich ohnehin, aber eben auch eine "moralische Haftung", weshalb ich es ablehne, wenn gegen "Moralisieren" geredet wird. als sei der Moral zu viel. Denn das wird nie sein.

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Naja, Jugend darf mir vieles - und "David gegen Goliath" ist für die Kleinen halt auch wat Attraktives - und dürfte SIEMENS nicht umhauen :-)

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Albert F. hat leider recht - und wir filmten schon, wie im Garten Ratten auf Vogeljagd gingen, sogar im Futterhaus Erfolg hatten.
Unsere Ratten kletterten nahezu alles hoch. Besonders in Buchenhecken lauerten sie auf unsere Spatzenschwärme.
Das Drama der Natur. Denn wenn nicht grad auf Jagd, dann sind Wanderratten eigentlich sehr angenehm zu sehen.
Irgendwann waren wir dann behördlich gehalten, professionell dagegen vorzugehen.
Nun ist seit einigen Jahren "Ruhe", aber die Sorge bleibt, denn wir haben große Walnussbäume im Garten und auf die Fütterung von Vögeln, Eichhörnchen und Füchsen mögen wir auch nicht verzichten.

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Manch' Leut' scheinen nicht zu wissen, watse der "altbackenen" Sozialdemokratie zu verdanken haben, wie auch manch' Frau glaubt, ihre Freiheit sei Konservativen und Klerus zu verdanken.

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Was mag Putin Glauben machen, dass Haftar nach einer Eroberung Tripolis nicht alles daran setzen werde, sich Trump anzubiedern?
Für weitere Aspekte fehlt es mir an Phantasie, wie es im Lande zugeht, denn mit bewaffneten "Milizen" habe ich so wenig im Sinn wie mit putschenden Generälen.

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"Wahlalter mit 16" spült womöglich mehr Penunzen in die hungrigen Parteikassen. - Anders kann ich es mir nicht erklären, falls es nun auch den Unionsparteien auf der Tagesordnung steht.
Obendrein vielen Konservativen eine 16-jährige Greta doch bloß wie eine Marionette vorstellbar ist, weil man gleichaltrig wahrscheinlich noch Sandmännchen schaute.

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15,01.2020

Precht und die Liebe

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Das werden viele so machen, weil sie Angehörigen mehr vertrauen als dem Staat, aller Kenntnis um die Kriminalstatistik entgegen ;-)

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@Murat, wat läuft bei dir so schief, dass du solchen Müll schreibst?
Bsp.: "Die am lautesten schreien, haben den größten CO2-Abdruck."
Im Wettbüro würdest du mit solchen Mutmaßungen nicht zum reichen Mann - und dein Frust über den Erfolg einer kleinen Greta wahrscheinlich noch größer.

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Die EU macht jetzt auf Sanktion, damit die Blamage weniger auffällt, den Verpflichtungen aus dem Abkommen wegen der US-Sanktionen nicht zu genügen.
Ich halte solchen Schritt für falsch und weil durchsichtig für noch blamabler.

Gleichwohl wäre Teheran gut beraten, überhaupt auf sämtliches Atomprogramm zu verzichten,
- zumal in Erdbebenregion ausgerechnet gefährlichste Technik,
- obendrein kein Mangel an Erdgas, Erdöl, Sonne, Wind und Wasser,
- weshalb es auch unter internationaler Kontrolle als zivil bleibend nicht wirklich glaubhaft ist.

Der Iran ist jetzt noch mehr und auch wieder auf sich allein gestellt - und muss versuchen, sich durch andere Rhetorik - auch auf den Regime-Demos und gegenüber der Reformbewegung anders aufzustellen.

Ich fürchte, es gelingt den führenden Betbrüdern nicht, das alles auf die Reihe zu bekommen.

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"Natürlich aggressiv"? ;-)
Auch ich bin "natürlich" und trotzdem seit mehr als zwei Jahrzehnten aus ökologischen Gründen ohne Reisen, seit 14 Jahren kleines Auto, keine kostenpflichtigen Hobbys, wenn man vom Vogelfutter absieht.
Wer Leuten einreden lässt, "Flug nach Barcelona" sei normal in einer Welt mit so vielen Menschen, die im Wellblech leben, braucht sich nicht zu wundern, wenn Unmut ausbricht, wenn Fliegen wieder wat Besonderes bzw. Teures wird.
Dass Milch billiger als Sprit ist, halte ich für pervers.
88 Cent für das Kilo Bananen halte ich für pervers.

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"Klimahysterie" als Unwort passt schon, denn denen in Verwendung, die Umweltschutzpolitik ablehnen und oft genug "hysterisch" darauf reagieren, obgleich kaum stattfindend.
Und die große WeiterSo-Lobby dürfte sich wohl kaum nehmen lassen, Umweltschützer als "hysterisch" zu beschimpfen.

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Blöde Witze

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"Spendenwürdigkeit" 

freut mich sehr, dass du es siehst, denn mir war es beim Schreiben auch sehr bewusst, aber so wichtig mir die Würde des Menschen schutzwürdig ist, so unterschiedlich stellt sie sich mir dar.
Es gibt unwürdiges Verhalten - und das fällt dann auch auf die Person zurück.

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Auch wieder "dumme" Frage, denn dir ist nicht nur die Beantwortung leicht, sondern auch der Fehler bewusst, dass wer seine Fehler mit Fehlern anderer raus redet, dennoch einen Fehler macht.
Und schlimmer noch, denn dir ist auch bewusst, dass unser beider ökologischer Fußabdruck vielfach größer ist als derjenige von zwei Menschen im Senegal.
Deshalb leuchtet dir ein, dass bei uns anzufangen wäre, den Naturverbrauch einzudämmen.
Nichts davon ist dir neu. Du möchtest es nur ausblenden.

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wenn ich meine Organe nicht mehr brauche - und du brauchst davon, dann hielte ich es für unmoralisch, sie dir nicht zu geben.
Aber selbstverständlich stünde dir die Entscheidung frei, ob du sowat dann möchtest.
Gewöhnlich wird man das vor der OP gefragt. Und Nein ist Nein. Ja ist Ja.

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Debattenkultur 

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Mutmaßung

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liebster René, ich wüsste nicht, wat "mutig" dran sein könnte, Merkel zu kritisieren.
Da kann rein gar nichts passieren. Wegen sowat würden weder linke noch rechte Idioten einem die Scheiben einwerfen, wie bei mir schon mehrfach geschehen, denn gegen Extremisten die Klappe aufzumachen, wie ich es bspw. mit www.Antifaschismus.de mache, hat nun mal mehr "Anziehungskraft" für den Abschaum als Nörgelei an Merkel, Nahles & Co. auf dem Personalkarussell.

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@René, in Merkels Akte wird weniger drin stehen als in meiner.

Überhaupt wäre es Unfug, aus Gründen politischer Gegnerschaft Merkel böser Sachen zu verdächtigen, denn die StaSi omnipräsent, weil undemokratisches System, welches jeglicher Opposition übel mitspielte.

Und deine Erwartungen an solche Akten sind zu hoch.

Ich ließ meine StaSi-Akte von einem ARD-Journalisten einsehen - und die war total gefiltert, denn es stand noch nicht mal drin, dass mich die StaSi jahrelang ausspionierte.

Woher ich das weiß: Ein Kommilitone stand im Jahr 1995 vor dem Moabiter Strafgericht, weil er mich nicht nur für den VS, sondern auch für die StaSi "beobachtete" hatte.

Ich wurde nicht beigeladen, sondern erfuhr davon nur durch undichte Justizstelle. - Jahre später entschuldigte sich der Kommilitone.

Die menschliche Enttäuschung ließ mich vollkommen kalt, denn ich finde es politisch Mist, dass sich der Verfassungsschutz solch' rechtswidriger Methode über Jahre bedienen kann - ohne Rechenschaft zu legen.

Ich befürworte das StaSi-Unterlagenarchiv, aber desgleichen fordere ich die Öffnung der VS-Akten - spätestens nach 10 Jahren.

Solche Pflicht würde helfen, dass die Geheimdienste weniger Mist bauen, wie sie bei mir definitiv machten.

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Tja, mach'mal Vorschläge, denn ich meine, dass wenn nicht VORHER gelingt, dass die Weltmächte an einem Strang ziehen, dann ernten wir mit dem Iran bloß ein weiteres Syrien.

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Kritik am Aktenschreddern gibt es von mir immer wieder, aber ich wusste und wüsste gar nicht, dass Minister bei uns ihre Handydaten nicht löschen dürfen.

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Johannes, lieb, dass du meinen Verzicht würdigst, aber ich verspüre echt keinen,
a) weil ich vorher mehr als genug durch die Welt war,
b) weil ich von guten TV-Reportagen mehr habe als von touristischen Trips,
c) weil ich Berlin aus Ländern genug Leut' und Denken kennenlerne,
d) weil ich zuhause genügend Hobby und Unterhaltung habe, z.B. hier
e) und "fliegen"? Mir fliegt schon die Zeit. Nicht schlimm, denn kaum Montag, schon wieder Freitag und 16 Uhr für Ungestörtes.

Dass die Massentierhaltung mit all ihren Folgen für Tier, Umwelt und menschliche Gesundheit daran in Konkurs falle, wenn ich weniger oder gar kein Fleisch esse, wäre nicht das, worauf ich spekuliere.

Aber ganz sicher ist, dass für meine vegetarische eben KEIN SCHWEIN gemästet wird - und dass ihr ökologischer Fußabdruck insofern kleiner ist als deiner oder meiner.

Und es für mich kein gutes Argument, mit Drogen, Waffen oder Mädchen zu handeln, weil es sonst andere tun.

Also da muss man aufpassen, dass es man in zahmeren, aber gleichfalls fragwürdigen Belangen nicht ebenfalls schlechte Argumente bringt.

Auch meine Frau ist überhaupt naiv und wäre sofort bereit, einmal im Halbjahr ein Hühnerbein oder eine Bratwurst zu futtern, wenn dafür die Gesellschaft übereinkäme, den ProKopfFleischkonsum auf 150 Gramm pro Woche zu reduzieren.

Solcher Verbrauch wäre auf die wachsende Menschheit hoch gerechnet womöglich noch immer zu groß, um auf größere Renaturierung des Planeten hoffen zu dürfen, aber der Fleischkonsum ist einer der wichtigsten Faktoren.

Wer "gerecht" sein möchte, der muss sich an Kants Kategorischen Imperativ messen lassen, sich klar machen, dass jeder Mensch - auch in Somalia - nicht weniger Recht auf Steak hat als du und ich.

Ich hielte es für reaktionären Unfug, wenn wir uns einreden dürften, unser Wohlstand sei verdienter als derjenigen Menschen, die anderen Ländern Hunger schieben.

Rechte Zeitgenossen bestreiten das. Linke Zeitgenossen wissen es, aber blenden es oft aus, weil sie genau wissen und fürchten, dass sie selbst wie auch die Menschen, für die sie Politik machen, so links nicht sind, sondern größeres Stück vom Kuchen versprochen sehen möchten - und kein kleineres.

Das ist ein riesiges Problem bzw. ein riesiges Dilemma, denn ich dir stimme zu: Das müssen wir ernst nehmen. Und läuft darauf hinaus, dass wir die Umweltprobleme kleinreden. Und das geht nicht mehr. Denn es wird zu Völkerwanderungen und Kriegen führen.

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@DANIELA, ich auch !!!! <3 <3 <3

ich war gewiss pazifistisch erzogen, aber dann kam irgendwann Martin Niemöller nach Lüdenscheid und hielt vor kleiner Friedensdemo eine unglaublich gute Rede.
Ich nahm sie auf Cassette und müsste sie auch noch irgendwo haben.
Und in der DFG/VK war ich auch :-) Die schickte mich Schüler als Beobachter zur 17. Verhandlungsrunde der MBFR (Abrüstungsverhandlungen zwischen NATO und Warschauer Pakt) nach Wien.
Das war allerdings bisschen politische Wende für mich, denn ich gab aus heutiger Sicht leider für lange Zeit meine Überparteilichkeit auf und wurde doch (zu) sehr zum Anwalt des Ostens, weil ein US-Diplomat namens Dean recht offenherzig hatte durchblicken lassen, die Sowjetunion totrüsten zu wollen.

Niemöller - "Unvergessen, Danke"

(die Cassette muss ich suchen, dann stelle ich seine Rede ins Netz)

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@Murat, in früheren Jahren jagte ich an Leuten, die auf dicke Hose machen, ganz gern mit Tempo über 280 vorbei - und Rückspiegel brauchte ich nur zum Einparken. Und heute ist diese Fahrzeugklasse nochmals 40 schneller.

Das war nicht immer nett von mir - und politisch war ich immer dagegen, aber ich dachte damals:

SOLANGE diese Gesellschaft so bescheuert ist, dass sie sowat erlaubt, dann darf sie sich nicht wundern, dass ich tue, was ich darf und was ich mir auch leisten kann.

Irgendwann habe ich mir diese Einstellung nicht mehr durchgehen lassen. Beides verkauft. Das war vor 14 Jahren.

Und siehe da: Überhaupt nicht tragisch, denn die 75 PS meines VW-Fox und der Motorroller mit 25 PS reichen vollständig aus:

- Nur ein Viertel des Verbrauchs,
- für andere Verkehrsteilnehmer keine Nervensäge mehr,
- entspanntes Fahren, denn ohne Raserei seither keine einzige Vollbremsung mehr, die es vorher auf jeder Fahrt mehrfach brauchte, weil sich mit echten Sportfahrzeugen eben leider überhaupt nicht gut langsam fahren lässt.

Kurzum: Man kann den Lebensstil ändern. Man sollte es. Und wer sich auf Unvernunft wat einbildet, ist halt "daneben".

Unvernunft kann irre viel Spaß machen, aber aber zum Prinzip taugt es nicht, nur zur Ausnahme.

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@Paul, so war auch nicht gemeint. Und Missbilligtes zum Vorbild eigenen Verhaltens nehmen, wäre auch nicht die beste Lösung.

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Echt passiert? Hat aber wirklich andere Gründe, denn ich hatte den Text zwischendurch raus, weil ich anders aufbauen wollte.

Tut mir leid, aber auch traurig, dass du mir so einen Käse zutraust, mir sei etwaiges Missfallen Grund zum Tricksen.
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Gut möglich, dass Söder lachender Dritter wird,
wobei mich an Söder dreierlei stört,
a) dass er meinen Vornamen hat,
b) dass ich seinem Wandel zum Paulus misstraue, wobei ich nun allerdings ooch nie dem Paulus traute, denn Mutanten haben Konstanten,
c) dass mich seine Seilschaft nicht überzeugt - und mir für, wenn schon CSU, dann Aigner wohler gewesen wäre.

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So isses. Und ich hoffe, dass sie ihn bloß auf Zeitungsfotos so unprofessionell anlacht, denn das macht ihn übermütig.

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ich glaub', seine Haarpracht ist bloß "aufgesetzt". Aber wat ich nicht weiß, darf ich dann auch nicht mit Bestimmtheit sagen, denn es war da mal ein Schröder-Prozess, wenn ich mich recht entsinne.
Vorwürfe gegen die Eitelkeit treffen Egomanen halt eher als irgendwelche Vorwürfe politischen Inhalts.

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@Paul, es ist schon ein bisschen kompliziert, denn wenn Greta Panik forderte, dann nicht zwecks Chaos im Ergebnis, sondern als Anstoß an die Politik.
Mit bloßer Sachlichkeit brachte die Wissenschaft die Politik leider nicht auf den Weg.

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mit dem Todsünden-Vorwurf käme man wahrscheinlich auch nicht weit, denn viele verlassen sich auf die Sündenvergebung.

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Todesbus in China? 

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Pflanzenfleisch

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"Deutliche Kritik" wäre es, wenn Maas die Ermordung Soleimanis als "völkerrechtswidrig" bezeichnet hätte, denn wenn es allein um Nützlichkeitsfragen gehen dürfte, dann schicken auch wir womöglich einen Killeragenten zu Putin.
Völkerrechtswidrig war der Mord schon deshalb, weil nicht vom Mandat der irakischen Regierung gedeckt.

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Trump einen "Clown" zu nennen, ist verharmlosend. Aber das gilt für Chamenei nicht minder, der mit seiner "Vergeltung" einen Krieg riskierte - und verschuldet, dass hierdurch 176 Flugpassagiere getötet wurden.
Diese beiden "Clowns" agierten völkerrechtswidrig, sind Verbrecher, sind eine Schande für die Menschheit.

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@Doron, ich bin auch kein Hisbollah-Fan, aber wenn die Rechtslage in Russland so ist, dann hat mir das zu gelten, wie in jedem anderen Land auch - oder ich müsste das Land meiden.
Dass ich Bestrafung von Haschisch-Besitz für albern halte, sei auch noch sagt, hat aber auch nichts mit Hisbollah zu tun.

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@Doron, ich bin auch kein Hisbollah-Fan, aber wenn die Rechtslage in Russland so ist, dann hat mir das zu gelten, wie in jedem anderen Land auch - oder ich müsste das Land meiden.
Dass ich Bestrafung von Haschisch-Besitz für albern halte, sei auch noch sagt, hat aber auch nichts mit Hisbollah zu tun.

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Identitätspolitik ?

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Ich verteidigte die Entscheidung von Merkel und Westerwelle, wenngleich mir sehr dran gelegen war, dass ein Waffenstillstand hätte durchgesetzt werden müssen, aber es war klar, dass die Intervention eher auf einen Regimewechsel orientiert dann bloßes Chaos zur Folge haben würde.

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Seit man merkte, dass ich "kindisch" als Kompliment auffasse, vermisse ich den Vorwurf sehr. ??

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Matthias V.: "Wie, wenn es den Chinesen gelänge, den CO2 Ausstoß eines Kohlekraftwerks ereugungsnah zu neutralisieren? ? "

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warum China? Dürfte auch hierzulande sein, aber dann kleindimensionert erprobt, bevor es doch wieder bloß eine riesige Dreckschleuder oder weiteres Milliardengrab wird.

Vieles ist keine ideologische, sondern technische Frage. 

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Solche Kritik passt m.E. mal echt besser in "bunte Blätter" ;-)
Naja, meine zehnjährige Nichte (totale Schönheit) hat glücklicherweise ihre Prinzessin-Phase inzwischen (zumindest auf Verlautbarungsbasis) hinter sich.
So darf ich hoffen, dass demnächst auch das Einhorn das Zeitliche segnet.

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das Profilfoto dieser "Sabine Meyer" (IPhone in bildschöner Frauenhand) ist Fake. Das Titelfoto mit Highway ebenfalls.
Hinter Hass-Posts gegen Flüchtlinge stecken oft notgeile Mini-Höckes, die ihre Komplexe politisch vergesellschaften.

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Wir wussten die Zusagen an den Iran aus Gründen der US-Sanktionen nicht einzuhalten.
Wenn dem Iran über die Nichterfüllung des Abkommens hinaus nun auch noch unsererseits mit Sanktionen gedroht wird, dann ist es kein "Rettungsversuch".
Und wenn es ein Rettungsversuch wäre, weil man sich irgendwelche Hilfen ausgedacht anstatt mit Sanktionen zu drohen, warum sollte es dann "letzter" Versuch sein?
Rettung macht immer Sinn, es sei denn bspw., man leistet Beihilfe zum Ertränken.
So und nicht anders wird es der Iran interpretieren, ganz gleich, ob man dem Regime den Untergang wünscht oder Reformen.

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Gibt ja sogar Frauen, die gegen Gleichberechtigung sind, gegen Quoten, obgleich unterrepräsentiert - oder mit "Eva"-Büchern Erfolg hatten, als Frau nicht überall mitreden zu müssen, obgleich Mann bei gemeinter Autorin eher nicht drauf hoffen kann.
Lb. Frau Sahlmüller, es wird Sie nicht trösten, mich ja auch nicht, aber solche Männer jibbet ooch und dann auch viele, bei denen frau mit Eva-Gequatsche gut zusteigen kann, als sei es umgekehrt oder gleichberechtigt irgendwie schlechter.

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@Arne, mütterlicherseits bin auch ich "Kieler" der Kaufmanns-Familien Hoff und Dierck mit Stammsitzen in Dänische Str. und Schlossstr., schämte mich immer der militärischen Werftaufträge, weil man es an Aufträgen für hochspezialisierte Rettungs- und Hospitalschiffe fehlen lässt.
Ich hätte es nach zwei verbrecherischen und vergeigten Weltkriegen für zulässig erachtet, dass Deutschland anderen Staaten das Kriegeführen und Rüstungsgeschäft überlässt und mit Katastrophenschutz internationalen Beitrag leistet.
www.Katastrophenwehr.de

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Rüstungsindustrie ist an eskalierenden Konflikten auf Basis militärischer Rivalität und Selbstjustiz interessiert.
Ich an Deeskalationsstrategien auf Basis des völkerrechtlichen UNO-Gewaltmonopols und Entmilitarisierung der Rivalitäten.

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Gesucht hatte ich eigentlich nach einer ARTE-Reportage zur Hysterie von Ellen El Malki, aber leider nicht mehr in der Mediathek.

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klare Zustimmung, zumal auch das Denken gelernt sein will.
Vielleicht machen wir mal Sonderthema draus.

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Wobei mir auch Argumente pro Hysterie einfallen.

bzw.

Wobei mir auch Thesen pro Hysterie in den Sinn klopfen. Und geschlechtsunabhängig.

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Viele Jungs wie Mädel vom Typus Vollpension kommen halt auch ohne Intellekt über die Runden.

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@Peter, kann schon sein,dass es bloß Charity-Party ist, aber es gibt tatsächlich Leut', die "Geld allein nicht glücklich macht" und auch der Geschäftsmodelle überdrüssig werden.
Solche Leut' haben über Geld hinaus oft auch ideen- und orgseitig gewöhnlichen Engagierten manches voraus.

Und Greta Thunberg zu beobachten, hatten wir inzwischen schon viel Gelegenheit. Auf mich wirkt sie leidenschaftlich gescheit.
Sie ist nicht der populistische Klassensprechertyp, aber intellektuelles Charisma - mit Bewusstsein für die eigenen Qualitäten und Grenzen.

Dat muss man ersma auf die Reihe kriegen. Und das kann für viele der "116 Milliardäre" tatsächlich interessante und gewünschte Begegnung sein, denn viele von denen sind nicht einfach bloß Erben, sondern auch selbst ein "bisschen anders

Also glaube ich nicht, dass wie die Versammlung um die Zeit bedauern müssen. Für solche Leute gibt es bestimmt Langweiligeres.

Aber okay, ich riskiere es mal und gebe dir noch Wasser auf die Mühle, denn für deine These spricht, was ich vorhin an ARD-Reportage (2019) sah:
"Das Forum - Rettet Davos die Welt?"

Sehr zu empfehlen. Und bitte, bitte glaube mir, dass ich nur ganz wenig auf "Heilige" hoffe, denn die hätten kaum anderes als Kreuzigung zu erwarten

Für wirklichen Fortschritt braucht es eine Menge Zuspruch. Und den gibt es nur, wenn der Fortschritt glaubhaft Besserung verspricht.

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@Jörn, du & ich sind der Welt zurecht weniger interessant als Greta.
Da muss du dich mal mit abfinden, dass man dir für deine Sprüche allenfalls Bundeswehr-Ausflüge bezahlt, denn es herrscht Personalmangel für Afghanistanjobs.

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Deutschlandkritik

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In den Achtzigern schrieb ich satirisch über einen fiktiven Wettstreit zwischen einem "Bio-BMW" und "Öko-Benz".
Die Kontrahenten hatten etwa 340 PS, was damals noch witzig war, denn eher wat für Rennwagen, während man heute drüber schmunzeln kann, weil inzwischen für viele Oberklasse-Autos "normal".

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24.01.2020

Thilo Sarrazins SPD-Ausschluss war spätestens fällig, als er inmitten der Finanzkrise nicht alle Energie in sein Bundesbankvorstandsamt steckte, sondern über "Kopftuchmädchen" labernd sein persönliches Hobby bestsellerte.
Und in keiner der vielen Talkshows wurde ihm das zum Vorwurf gemacht.

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