Völkerbund  1920 bis 1946

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Der Völkerbund wurde 1920 mit Sitz in Genf gegründet.  Initiator >> US-Präs. Woodrow Wilson

Seine theoretische Basis war der >> Organisatorische Pazifismus.

Hauptzwecke waren die Sicherung des Weltfriedens vor allem durch Rüstungsbeschränkung (Art.8), friedliche Streitbeilegung (Art.12) und die Förderung der zwischenstaatlichen Zusammenarbeit.  

"Besser als die UNO": Im Völkerbund waren die Mitgliedsstaaten gleichberechtigt.  Zwar beschwört auch die UNO-Charta in ihrer Präambel die Staatengleichberechtigung, aber bricht mit ihr durch schier grenzenlose Privilegien für die (damals) größten Militärmächte.  

1. Unzulänglichkeit im Vergleich zur UNO: Dem Völkerbund traten nur 63 Staaten bei, während die USA und andere wichtige Staaten fehlten. 

Deutschland wurde erst im Jahr 1926 Mitglied, aber im Oktober 1933 erklärte das Hitler-Regime den Austritt aus der Weltorganisation.

Die Sowjetunion wurde 1934 Völkerbundsmitglied, aber wegen des Finnland-Krieges 1940 wieder ausgeschlossen.

2. Unzulänglichkeit im Vergleich zur UNO: Der Völkerbund war nur zu Empfehlungen befugt, worauf auch sein letztendliches Scheitern in vielen Konflikten beruhte, ihn aber darin wieder nicht von der UN unterscheidet, weil sich deren Hauptmächte der Unterwerfung unter das gemeinsame Recht in der Praxis gegenseitig versagen.

Die wichtigsten Organe waren die Bundesversammlung, der Völkerbundsrat und das Sekretariat.
 
Mit Ausbruch des 2. Weltkriegs im Jahr 1939 stellte der Völkerbund seine Aktivität weitgehend ein. Nach Gründung der Vereinten Nationen löste sich der Völkerbund 1946 auf.

Markus S. Rabanus last Update 2017-09-06

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