Weltdiktatur

Ein LÄSTIGES Thema, denn zu selbstverständlich lautet mir die Lösung, dass eine Weltrepublik nicht diktatorisch werden kann, wenn die Menschheit schlau genug ist, sich gegen diktatorische Bestrebungen zu verwahren. 

Aber: 
1.
Schon dieses "Wenn" ist kein "Weil", denn wie einzelne Völker bescheuert genug waren und sind, Autokraten hinterher zu rennen, so könnte es eben auch weltweit passieren. 
2. Die Angst vor einer Weltdiktatur ist vielen Menschen Hauptargument gegen die Weltrepublik. - Man wird drauf eingehen müssen, es sei denn, man könnte einen James Bond versprechen.

Also hoffe ich mal, die Muße zu finden, um mich dieses Themas anzunehmen. 

Markus S. Rabanus  2017-09-08


Zu erörtern: 

a) Da Diktaturen nicht vom Himmel fallen, solange keine Außerirdischen kommen ;-) , werde ich mich mit der Frage beschäftigen, welcher Bedingungen es bedarf, um eine Diktatur zu errichten. 

b) Befassung auch mit Problemen, die sich dem Begriff Mehrheitsdiktatur verbinden, zumal häufig Vorbote totaler Diktaturen.

c) Befassung, ob und welchen Unterschied, welche Risiken es macht, wenn anstelle einer monolithischen Weltdiktatur die Welt von imperialistischen und rivalisierenden Weltmächten regiert wird, zumal es kein Novum wäre.

d) Befassung, auf welche Weise sich Diktaturen verhindern oder abschaffen lassen.  Na, besonders auf meine Ausführungen zum "Diktatur-Abschaffen" wird die Welt gewalrtet haben ;-) 

e) Bislang gab es jede Menge "Weltreiche" und "Supermächte" - auch bis heute, die zumindest außenpolitisch "diktatorisch" auftreten. War deren Konkurrenz gut für den Rest der Menschheit? Eher nicht, denn weder hatte man immer die Wahl, wem man sich knechtet noch war es Frieden. 



+++++++++++++++++  unfertiger Text  +++++++++++++++++ 

Weltdiktatur wäre, wenn unser Planet von Kräften regiert würde, denen es dazu an demokratischer Legitimation fehlt - und die es dennoch vermögen, weil sie über die entscheidenden Machtmittel verfügen, um ihr Recht des Stärkeren bzw. die Interessen des Stärkeren weltweit durchzusetzen . 

Die entscheidenden Machtmittel sind militärische Überlegenheit, informeller Vorsprung, z.B: geheimdienstliche Allmacht und Manipulationsgestattung, Straflosigkeit bei Verbrechen in Ausübung der Macht, Strafbarkeit von oppositioneller Aktivitäten, z.B. Whistleblowing

Die Frage lautet, auf welche Weise die Globalisierung voranschreitet, ob demokratisch oder nach weiterhin nach dem Recht der/des Stärkeren, der/die zwar innenpolitisch "demokratisch" sein mag, sich jedoch weiterhin 

rivalisierenden Staaten verhaftet sein, sondern bedarf einer grundlegenden Wende zu einer "Weltinnenpolitik", an deren Ordnung organisatorische Anforderungen gestellt werden müssen, wie sie sich in demokratischen und sozialen Rechtsstaaten bewährten, also wesentlich auch durch Gewaltenteilung

Bleibt es hingegen beim gegenwärtigen System, wonach die Vereinten Nationen nur freiwillig mitgliedschaftlich ist und in ihrer Völkerrechtssetzung vom Einvernehmen der Veto-Mächte abhängig bleibt, kann sich das Völkerrecht nur schlecht weiterentwickeln und verbleibt moralischer Natur ohne Durchsetzungskraft. 

Das kann nur in einer Weise gewährleistet werden, die sich in demokratischen Staaten bewährte: durch weitgehende  und eine zum repräsentativen Parlamentarismus relativ schwache Regierung, so z.B. auch durch Sperrminoritäten im Bereich des Verfassungsrechts >> Weltrechtsstaat.

Markus S. Rabanus  200309 / 2007/ 20151203

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>> Weltherrschaft, Weltordnung, Weltparlament, Weltregierung, Weltgericht, Weltpolizei, Weltfrieden 

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