Weltrecht  bzw. Faktisches Weltrecht

Als Weltrecht kann bezeichnet werden, was allen Rechtssubjekten auf unserem Planeten zu gelten hat - und durchsetzbar ausgestaltet ist.
 
Weltrecht
wäre folglich der universell geltende Teil des Völkerrechts, ist formal betrachtet jedoch noch immer bloßes Völkergewohnheitsrecht, da sogar die UNO mit ihrer noch immer freiwilligen Mitgliedschaft formalrechtlich bloß multilaterales und kein universell verbindliches Abkommen ist. 

Deshalb die Änderungforderung mit Text unter dem Titel "
Weltrepublik Aller Nationen".

Allerdings stellt nach hier vertretener Auffassung die UNO-Charta trotz Wortlaut zumindest Faktisches Weltrecht dar, denn es sind ja immerhin (fast) alle Staaten Mitglied der UNO. 

Aber solch' bloße Interpretation kann nicht glücklich machen, denn wenn die UNO-Charta nicht geändert wird, dann bleibt die Charta als Weltrecht im Streit.

Markus S. Rabanus 20170330 / 20170909


Ältere Stellungnahme: 

Es wurde viel erreicht im
Völkerrecht und für die Menschenrechte, aber wenn nicht die wichtigsten Normen zu demokratischen Normen eines Weltrechts werden, durchgesetzt und verteidigt durch eine globale Justiz samt Gewaltmonopol, kann kein Weltfrieden sein und das Menschenrecht nur frommer Wunsch, der zu wenigen erfüllt wird.

Karthago-Spruch: Doch solange die wichtigsten Staaten allenfalls nationaldemokratisch sind und nicht globaldemokratisch, treiben wir unserer Zerstörung entgegen.

Sven200504

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