Völkerrecht unser >> ABC des Völkerrechts

Definition:  Völkerrecht regelt die Rechtsbeziehungen zwischen Völkerrechtssubjekten

Das Völkerrecht beschränkt sich noch immer auf das Völkervertragsrecht und Völkergewohnheitsrecht. An gesetzlichem Völkerrecht fehlt es,  weil es an einer Völkerrechts-Legislative fehlt.  Gleichwohl kann in vielerlei Hinsicht auch von einem Faktischen Weltrecht die Rede sein, siehe >> "Weltrecht". 

Rechtsgrundlagen des Völkerrechts: Primäres Völkerrecht ist die Charta der Vereinten Nationen, auf deren Grundlage die Resolutionen des Weltsicherheitsrates und Weltabkommen weiteres Völkerrecht schaffen. Weiteres Völkerrecht kann mit zwischenstaatlichen Abkommen entstehen, wenn sie dem Völkerrecht der Vereinten Nationen genügen, so auch das Völkerstrafrecht.

Zweck: Im Unterschied zum früheren Völkerrecht erlaubt das moderne Völkerrecht der Vereinten Nationen keine Angriffs- oder Erobereungskriege mehr, schränkt durch Bevorrechtigung des Weltsicherheitsrates das nationale Selbstverteidigungsrecht und die nationale Selbstjustiz bei zwischenstaatlichen Konflikten ein und verpflichet alle Staaten zu friedlicher Außenpolitik. 

Was unser heutiges Völkerrecht noch nicht kann: Der eigentlich in allen Belangen des bedrohten Weltfriedens entscheidungsbefugte Weltsicherheitsrat ist nicht entscheidungsfähig, wenn die Vetomächte rivalisieren und gegen Resolutionen bzw. Maßnahmen von ihrem Vetorecht Gebrauch machen.
Mit diesem Problem wollen wir uns näher beschäftigen >> Weltsicherheitsrat

Und ganz allgemein: Das Völkerrecht kann so wenig wie jedes innerstaatliche Recht Verbrechen ungeschehen machen. sondern nur regeln, wie Regelverstößen vorgebeugt und Regelverstöße sanktioniert wird. Wer vom Völkerrecht allseitige Zufriedenheit erwartet, wird gleichermaßen oft enttäuscht sein, wie es bei Streitigkeiten vor Zivilgerichten der Fall ist. 
Nicht selten fehlt es vom Recht enttäuschten Menschen am Rechtsverstand, dass die Regeln vor allem bezwecken, die Streitigkeiten der Selbstjustiz zu entziehen., Das ist der sogenannte Rechtsfrieden, nicht gleichbedeutend mit Rechtszufriedenheit, sondern aus der Einsicht begründet, dass die Selbstjustiz allemal ausschließlich bloß "Recht des Stärkeren" wäre. 

Der Rechtsfrieden zwischen den Staaten kann selten "historische Gerechtigkeit" bringen, denn es würde sich kein Datum in den Geschichtsbüchern finden, an dem ein Staat nicht auf Verbrechen begründet wäre. Zumindest ist mir keine Staat gewordene Gesellschaft bekannt, die sich nicht "Ureinwohner" unterworfen und sie enteignet hätte. 
Und zu viele Kriege werden angezettelt, indem sich die Kriegstreiber auf  historische Besitzstände berufen, aber unsere Erde ist zu klein, um all den Horden Landbesitzansprüche im Ausmaß ihrer historisch maximalen Ausdehnung anerkennen zu können. Wem "sein Vaterland zu klein" ist, der mag für das Recht streiten, sich anderswo friedlich niederzulassen, aber eben friedlich = dem dortigen Recht genügend. 

Markus Rabanus  20140818  / 20170909 >> Weltrecht        DISKUSSION

Ein Völkerrecht ohne Durchsetzungsmittel ist bloß Ehrencodex, bloß Appell.  

Darum brauchen die Vereinten Nationen das Gewaltmonopol auf Streitkräfte und Kriegswaffen, 
während die Staaten auf polizeiliche Erfordernisse  abgerüstet werden müssen. 

>> UNO-Pazifismus

Restitution, Entschädigung und Bestrafung im Völkerrecht  2017

Völkerrechtsdurchsetzung Art.42 UNO-Charta  Völkergewohnheitsrecht  Völkerrechtsstreit  völkerrechtswidrig

Selbstbestimmungsrecht   § 226 BGB Schikaneverbot    

Völkerrechtsdokumente >> icrc.org/en/resource-centre  

lexikalisch >> wikipedia.org/wiki/Völkerrecht  

 

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weitere Literatur

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Der Verstand muss schärfer sein als alle Munition.